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	<title>Jugendring Düsseldorf Archive - Jugendring Düsseldorf</title>
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		<title>Gründung eines Bündnisses zur Beteiligung der Bürger*innen an der Entscheidung zu einem möglichen Neubau der Oper</title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/buendnis-oper-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:51:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vollversammlung beauftragt den Vorstand des Jugendrings sich aktiv bei der Gründung eines Bündnisses zur Beteiligung der Bürger*innen an der Entscheidung zu einem möglichen Neubau der Oper einzubringen. Dies soll&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fbuendnis-oper-2026%2F&amp;action_name=Gr%C3%BCndung%20eines%20B%C3%BCndnisses%20zur%20Beteiligung%20der%20B%C3%BCrger%2Ainnen%20an%20der%20Entscheidung%20zu%20einem%20m%C3%B6glichen%20Neubau%20der%20Oper&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/buendnis-oper-2026/">Gründung eines Bündnisses zur Beteiligung der Bürger*innen an der Entscheidung zu einem möglichen Neubau der Oper</a> erschien zuerst auf <a href="https://jugendring-duesseldorf.de">Jugendring Düsseldorf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vollversammlung beauftragt den Vorstand des Jugendrings sich aktiv bei der Gründung eines Bündnisses<br />
zur Beteiligung der Bürger*innen an der Entscheidung zu einem möglichen Neubau der Oper einzubringen.<br />
Dies soll gemeinsam mit anderen Organisationen und Gruppen geschehen.</p>
<p>Begründung:<br />
Mit dem momentan gültigen Beschluss über den Neubau einer Oper auf dem ehemaligen Gelände des<br />
„neuen“ Kaufhofs werden in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten finanzielle Mittel aus dem kommunalen<br />
Haushalt der Landeshauptstadt gebunden. Derzeit ist eine Investition in den Neubau der Oper in Höhe von 1<br />
Milliarde EURO geplant. Dazu kommen noch die Zinsen für das Investment mit geplanten 800 Millionen<br />
EURO und noch nicht bezifferten Betriebskosten. Diese 1,8 Mrd. Euro sind Plankosten mit Stand Ende 2025.<br />
Niemand kann vorhersagen, wie die möglichen Baukosten sich bis zum Baubeginn (voraussichtlich 2030 bzw.<br />
Fertigstellung) entwickeln. Ähnlich ist die Entwicklung der Bauzinsen vorherzusehen. An einer zentralen Stelle<br />
in der Stadt werden immense finanzielle Risiken für den kommunalen Haushalt eingegangen, während an<br />
anderen Stellen eingespart werden soll.</p>
<p>Der Jugendring Vorstand vertritt die Haltung, dass Düsseldorfer Bürger*innen bei einem solchen finanziellen<br />
Großbauprojekt, insbesondere angesichts von wirtschaftlichen Herausforderungen und Sparmaßnahmen,<br />
mitbestimmten sollen. Sie sollten die Möglichkeit erhalten mitzuentscheiden, 0b das Geld für diesen<br />
geplanten Opernbau ausgegeben werden soll. Wesentliche Entscheidungen über die Gestaltung unserer<br />
Stadt sollten unter direkter Beteiligung von Bürger*innen stattfinden und nicht nur von gewählten<br />
Vertreter*innen getroffen werden.</p>
<p>Zusätzlich lasst sich kritisch betrachten, inwiefern der Opernneubau jungen Menschen zugutekommt. Die<br />
bisherigen Besucher*innenstrukturen bei der Oper in Düsseldorf sprechen nicht für einen Nutzen für die<br />
Gesamtbevölkerung der Stadt. Hier wird ein Prestigeobjekt für das Bildungsbürgertum und<br />
Besserverdienende auf den Weg gebracht. Das ist keine Investition für junge Menschen in Düsseldorf, sie<br />
müssen am Ende für die Kosten in den nächsten Jahrzehnten aufkommen.</p>
<p>Der Begriff „Oper für Alle“ ist Augenwischerei. Bisher gibt es nur diesen Begriff, der in Düsseldorf momentan<br />
des Öfteren genutzt wird. Unseres Erachtens teilweise eher inflationär.</p>
<p>Es wird auch immer von einem Kostendeckel in Höhe von 1 Mrd. EUR gesprochen, aber niemand wird einen<br />
solchen Prestigebau ohne Dach stehen lassen, wenn es absehbar ist, dass es zu einer weiteren<br />
Kostenexplosion kommt. Und für steigende Baukosten bei öffentlichen Projekten gibt es nun bundesweit<br />
genügend Negativbeispiele.</p>
<hr />
<p>Beschlossen auf der Vollversammlung am 26.03.2026</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jugendbündnis für Demokratie</title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/jugendbuendnis-fuer-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 06:17:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Stand: 28.08.2025 Jugendbündnis für Demokratie In einer Zeit, in der unsere demokratischen Werte und Prinzipien zunehmend unter Druck geraten, ist es wichtiger denn je, dass wir als junge Generation gemeinsam&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fjugendbuendnis-fuer-demokratie%2F&amp;action_name=Jugendb%C3%BCndnis%20f%C3%BCr%20Demokratie&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stand: 28.08.2025<br />
Jugendbündnis für Demokratie<br />
In einer Zeit, in der unsere demokratischen Werte und Prinzipien zunehmend unter Druck geraten, ist es wichtiger denn je, dass wir als junge Generation gemeinsam für eine offene, tolerante und gerechte Gesellschaft einstehen. Seit Jahren ist, sowohl in Deutschland als auch europaweit, ein Zuwachs zu extremrechten Positionen und Parteien zu verzeichnen (sog. Rechtsruck). Diese Entwicklung bedroht die Grundlagen unserer Demokratie und das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Die Bundestagswahl hat wieder gezeigt, dass auch in Deutschland die Demokratie durch (extrem) rechte Positionen gefährdet ist. Besonders kritisch sehen die Düsseldorfer Jugendverbände den starken Zuwachs der, als rechtsextrem eingestuften, AfD, die nun zweitstärkste Kraft im Bundestag ist und in Düsseldorf ihr Ergebnis verdoppelt hat. Rechtspopulistische Positionen und Erzählungen sind in der Gesellschaft auf dem Vormarsch und werden normalisiert. Zunehmend wird versucht zivilgesellschaftliches Engagement und Aktivismus gegen Rechtsextremismus zu delegitimieren. Die die „kleinen Anfragen“ zur politischen Neutralität stattlich geförderter Organisation der CDU/CSU im Bundestag als auch der FDP im Landtag NRW im Februar sind weitere Beispiele für die aktuellen Verwerfungen in dem demokratischen Diskurs. Rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien stehen mit ihren rassistischen, antisemitischen, queerfeindlichen und antifeministischen Positionen im klaren Widerspruch zu den Werten, die die Jugendverbände vertreten. Diese Organisationen vertreten ein völkisches und autoritäres Weltbild.</p>
<p>Der Jugendring Düsseldorf sieht mit Sorge, dass der Wahlkampf fast ausschließlich von migrationspolitischen Debatten dominiert wurde, während zentrale jugend- und sozialpolitische Themen weitgehend vernachlässigt wurden. Themen wie Bildung, Ausbildungsplätze, Klimaschutz, Wohnraum und soziale Gerechtigkeit sind für junge Menschen von zentraler Bedeutung, fanden jedoch kaum Gehör im Wahlkampf. Stattdessen wurde Migration zum Hauptthema stilisiert, wodurch die AfD die politische Agenda entscheidend mitbestimmen konnte. Diese einseitige Fokussierung hat nicht nur die politische Kultur weiter nach rechts verschoben, sondern auch Ressentiments verstärkt und (rechts-)populistischen Diskursen Raum gegeben. Wir nehmen wahr, dass sich das Diskursklima in Richtung der extremen Rechten verschiebt und Aussagen zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sagbar und salonfähig sind. Diese Diskurse lösen bei vielen betroffenen Menschen Ängste aus &#8211; auch Existenzängste. Sie werfen Fragen nach der eigenen Sicherheit in Deutschland auf. Wir als Jugendring Düsseldorf nehmen diese Ängste ernst.</p>
<p><strong>Unsere Demokratie verteidigen</strong><br />
Demokratie ist mehr als nur ein politisches System. Sie ist das Fundament unserer Gesellschaft, in der die Rechte und Freiheiten jedes Einzelnen respektiert werden und Minderheiten geschützt werden. Doch diese Errungenschaften sind nicht selbstverständlich. Sie müssen täglich verteidigt und gestärkt werden, besonders von uns, der jungen Generation, die die Zukunft und das Zusammenleben gestalten wird.</p>
<p><strong>Gegen den Rechtsruck</strong><br />
Der Rechtsruck in unserer Gesellschaft zeigt sich in verschiedenen Formen: in der Verbreitung von Hass und Intoleranz, in der Stärkung extremistischer Parteien und Bewegungen, und in der zunehmenden Polarisierung der politischen Landschaft. Wenn bspw. queere oder migrantisierte Menschen Angst auf der Straße haben müssen, gefährdet diese Entwicklungen den sozialen Frieden und die Stabilität unserer Demokratie.</p>
<p><strong>Ein Jugendbündnis für Demokratie</strong><br />
Wir rufen daher alle jungen Menschen, Jugendorganisationen und -initiativen auf, sich zu einem breiten Jugendbündnis für Demokratie zusammenzuschließen. Gemeinsam wollen wir:</p>
<p>1. Für Toleranz und Vielfalt eintreten: Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Menschen unabhängig von ihrer Nationalität, sozialen oder ethnischen Herkunft, Religion, Geschlecht, sexuellen Orientierung, körperlichen oder geistigen Fähigkeiten und Alter respektiert und akzeptiert werden.<br />
2. Demokratische Werte stärken: Wir fördern politische Bildung und das Bewusstsein für die Bedeutung demokratischer Prozesse und Institutionen, insbesondere unter jungen Menschen.<br />
3. Gegen Hass und Hetze vorgehen: Wir treten entschieden gegen jede Form von Diskriminierung und Menschenverachtung ein. Wir setzen uns ein für einen faktenbasierten und diskriminierungssensiblen gesellschaftlichen Diskurs und gegen Desinformation und Populismus.<br />
4. Solidarität und Zusammenhalt fördern: Wir unterstützen Initiativen und Projekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken und das Miteinander in unserer Gesellschaft fördern.<br />
5. Jugendliche aktiv einbinden: Wir bieten junge Menschen eine Anlaufstelle und ermutigen sie, sich politisch zu engagieren und ihre Stimme zu erheben, um die Zukunft aktiv mitzugestalten.</p>
<p><strong>Gemeinsam für eine bessere Zukunft</strong><br />
Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen und zeigen, dass wir bereit sind, unsere Demokratie zu verteidigen und den Rechtsruck in unserer Gesellschaft zu stoppen. Alle von uns können einen Beitrag leisten – sei es durch Engagement in der Zivilgesellschaft, durch Teilnahme an politischen Prozessen oder durch die Unterstützung von Initiativen, die unsere demokratischen Werte stärken.</p>
<p>Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten können – eine Zukunft, in der Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit die Grundlage unseres Zusammenlebens bilden.</p>
<p><strong>Schließt euch uns an!</strong><br />
Gemeinsam können wir den Rechtsruck stoppen und unsere Demokratie stärken. Lasst uns zusammenstehen und für eine Gesellschaft kämpfen, die auf den Werten von Toleranz und Vielfalt baut. Lasst uns das Bündnis gemeinsam gestalten!</p>
<img decoding="async" src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fjugendbuendnis-fuer-demokratie%2F&amp;action_name=Jugendb%C3%BCndnis%20f%C3%BCr%20Demokratie&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/jugendbuendnis-fuer-demokratie/">Jugendbündnis für Demokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://jugendring-duesseldorf.de">Jugendring Düsseldorf</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umgang mit der AfD 2025</title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/umgang-mit-der-afd-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 08:14:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Antrag des Jugendring-Vorstands zum Umgang mit der AfD Präambel Der Jugendring Düsseldorf setzt sich für Antifaschismus, Pluralität, Toleranz und Inklusion ein. Aus diesem Selbstverständnis heraus ergibt sich für den Jugendring&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fumgang-mit-der-afd-2025%2F&amp;action_name=Umgang%20mit%20der%20AfD%202025&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antrag des Jugendring-Vorstands zum Umgang mit der AfD</strong></p>
<p><strong>Präambel</strong></p>
<p>Der Jugendring Düsseldorf setzt sich für Antifaschismus, Pluralität, Toleranz und Inklusion ein. Aus diesem Selbstverständnis heraus ergibt sich für den Jugendring die Pflicht, Rassismus, Antisemitismus und allgemein gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu benennen und zu verurteilen. Gegen antidemokratische Tendenzen bezieht der Jugendring aktiv und offen Position – auch wenn sie in politischen Parteien auftreten. Der Jugendring ermutigt seine Mitgliedsverbände es ihm gleichzutun und als wichtige Teile der Zivilgesellschaft Gesicht für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft zu zeigen.</p>
<p>Mit Besorgnis beobachtet der Jugendring die zunehmende Bedrohung demokratischer Werte durch rechtspopulistische sowie rechtsextreme Ideologien und Parteien, insbesondere der Alternative für Deutschland (AfD) sowie ihrer Jugendorganisation der Jungen Alternative für Deutschland (JA). Die AfD macht in Parteiprogrammen sowie Handlungen und Aussagen ihrer Mitglieder deutlich, dass sie ein völkisches und autoritäres Weltbild vertritt. Sie verbreitet rassistische, antisemitische, queerfeindliche und antifeministische Positionen. Ihre antidemokratische Agenda zeigt sich auch im Umgang mit jugendpolitischen Themen: Auf unterschiedlichen Ebenen versucht die AfD, Jugendarbeit zu delegitimieren und der pluralen und demokratischen Jugendhilfe Grundlagen zu entziehen.</p>
<p><strong>Vor diesem Hintergrund beschließt die Vollversammlung des Jugendrings Düsseldorf:</strong></p>
<ol>
<li>Der Jugendring Düsseldorf bietet der AfD keine Bühne: Zu Veranstaltungen des Jugendrings werden keine Kandidat*innen bzw. Mitglieder der AfD eingeladen.</li>
<li>Der Jugendring lädt auch zu Veranstaltungen mit externen Kooperationspartner*innen (z. B. Schulen) keine Kandidat*innen der AfD ein. Kooperationspartner*innen werden im Vorfeld über den Beschluss der Vollversammlung informiert.</li>
<li>Der Jugendring prüft seine Teilnahme an Veranstaltungen Dritter kritisch, an denen die AfD beteiligt ist. Dabei geht es nicht darum, einer inhaltlichen Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Vielmehr geht es darum, dass die völkischen Argumentationsmuster der AfD sowie die Art und Weise ihres öffentlichen Auftretens eine ernsthafte politische Diskussion unmöglich machen.</li>
<li>Der Jugendring stellt für Bundes-, Landes-, Kommunal- sowie Europawahlen online Informationen bereit. Hierzu zählt bspw. eine Kandidat*innen-Datenbank für die Düsseldorfer Wahlkreise. In der Regel werden zudem vom Jugendring Positionen zu unterschiedlichen Themen/Fragestellungen der kandidierenden Parteien eingeholt und veröffentlicht. Um ein umfassendes Informationsbild darzustellen, wird der Jugendring auch die AfD in die Datenbank aufnehmen und um Stellungnahme zu den Fragestellungen bitten. Auch bei der vom Jugendring umgesetzten Wahlentscheidungshilfe zu Kommunalwahlen „Düssel-O-Mat“ werden Antworten der AfD eingepflegt.</li>
<li>Der Jugendring fördert und setzt Veranstaltungen der politischen Bildung um, die sich kritisch mit rechtspopulistischen Positionen auseinandersetzen.</li>
</ol>
<hr />
<p>Beschlossen bei mit 21 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen auf der Vollversammlung des Jugendrings Düsseldorf am 05.12.2024</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nie wieder ist jetzt &#8211; Gegen jeden Antisemitismus</title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/nie-wieder-ist-jetzt-gegen-jeden-antisemitismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 09:51:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Geschockt hat der Jugendring Düsseldorf die Angriffe der Terrororganisation Hamas und des „Islamischen Dschihad“ am 07. Oktober 2023 auf Israel wahrgenommen. Die Terroristen verübten gezielt Massaker an Zivilist*innen, darunter auch&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fnie-wieder-ist-jetzt-gegen-jeden-antisemitismus%2F&amp;action_name=Nie%20wieder%20ist%20jetzt%20%26%238211%3B%20Gegen%20jeden%20Antisemitismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/nie-wieder-ist-jetzt-gegen-jeden-antisemitismus/">Nie wieder ist jetzt &#8211; Gegen jeden Antisemitismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://jugendring-duesseldorf.de">Jugendring Düsseldorf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschockt hat der Jugendring Düsseldorf die Angriffe der Terrororganisation Hamas und des „Islamischen Dschihad“ am 07. Oktober 2023 auf Israel wahrgenommen. Die Terroristen verübten gezielt Massaker an Zivilist*innen, darunter auch Kinder und Jugendliche, verschleppten Geiseln in den Gazastreifen und beschießen seitdem israelische Städte mit Raketen. Dieser Akt des Terrors ist das größte Pogrom an Jüd*innen seit der Shoah.</p>
<p>Als Jugendverbände pflegen wir seit den 1960er-Jahren enge Beziehungen zu unseren Partner*innen in Israel. Über Generationen wurden im deutsch-israelischen Jugendaustausch Freundschaften geschlossen, Geschichte aufgearbeitet und Beziehungen entwickelt, praktisch gelebt und gefestigt. Wir drücken den Familien der Getöteten und Verschleppten und allen weiteren Betroffenen unser Mitgefühl aus. Wir stehen in voller Solidarität mit der israelischen Zivilgesellschaft zum Existenzrecht Israels.</p>
<p>Wir zeigen uns auch solidarisch mit und sind in unseren Gedanken bei der zivilen Bevölkerung in Gaza, die unter der aktuellen Situation leidet. Insbesondere stehen wir für das Recht auf ein menschenwürdiges Leben von Kindern und Jugendlichen in allen Regionen ein.</p>
<p>Nicht zuletzt seit den Terrorangriffen von Hamas und Islamischem Dschihad auf Israel sehen wir voller Entsetzen in der Bundesrepublik antisemitische Demonstrationen, bei denen der Terror und die vielen Toten gefeiert und gerechtfertigt werden. Wohnhäuser werden mit Davidsternen markiert. Synagogen sowie andere jüdische Einrichtungen müssen wieder verstärkt geschützt werden, da diese angegriffen werden. Die Bedrohungslage für Jüd*innen in Deutschland ist nochmal massiv gestiegen.</p>
<p>Wir widersprechen allen, die zu antisemitischer Gewalt aufrufen oder diese rechtfertigen. Es gibt keine Rechtfertigung für die Gewalt und den Terror, die von der Hamas ausgehen. Der Verbreitung von Hass und Hetze muss ein Ende gesetzt werden! Terror verherrlichende und geschichtsrevisionistische Äußerungen müssen von den deutschen Behörden unverzüglich und konsequent strafrechtlich verfolgt werden.</p>
<p>Gleichzeitig darf dies nicht dazu führen, dass die Meinungs- und Versammlungsfreiheit pauschal eingeschränkt wird und der Kampf gegen Antisemitismus als Deckmantel für antimuslimischen Rassismus genutzt wird.</p>
<p>Antisemitische Organisationen dürfen ihre Ideologie in einer Demokratie nicht verbreiten, denn an deren Ende steht stets Gewalt. Die staatliche Förderung für solche Organisationen muss unverzüglich eingestellt werden. Die Bundes- und Landesregierung und die EU-Kommission müssen die finanzielle Förderung solcher Organisationen einstellen, diese Organisationen konsequent verbieten und die Verbote durchsetzen. Sämtliches staatliches Handeln im Kampf gegen Antisemitismus muss auf den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland ausgerichtet sein.</p>
<p>Als Jugendverbände und Jugendring Düsseldorf stehen wir gegen jeden Antisemitismus ein. Die politisch Verantwortlichen sind jetzt noch stärker in der Pflicht, die Zivilgesellschaft beim Kampf gegen Antisemitismus zu stärken. Insbesondere Arbeit zu israelbezogenem Antisemitismus, Jugendbegegnungen und politischer Bildung müssen massiv gestärkt und dürfen in keinem Fall gekürzt werden.</p>
<p>Als Jugendverbände und Jugendring Düsseldorf stehen wir geschlossen zusammen in Vielfalt für eine solidarische und gerechte Welt, in der es für Antisemitismus keinen Platz geben kann. Der Jugendring Düsseldorf und die in ihm organisierten Jugendverbände erneuern hiermit ihr Bekenntnis zum Kampf gegen jeden Antisemitismus.</p>
<p>Beschlossen bei einer Enthaltung auf der Vollversammlung des Jugendrings Düsseldorf am 06.12.2023</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorstellungsmöglichkeiten für Kandidat*innen</title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/vorstellungsmoeglichkeiten-fuer-kandidatinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 10:33:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jugendring Düsseldorf beschließt, dass in der Woche vor den Vollversammlungen mit Wahlen für den Vorstand des Jugendrings den Verbänden die Möglichkeit gegeben wird, die Kandidat*innen  kennenzulernen. Dafür stellt der&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fvorstellungsmoeglichkeiten-fuer-kandidatinnen%2F&amp;action_name=Vorstellungsm%C3%B6glichkeiten%20f%C3%BCr%20Kandidat%2Ainnen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/vorstellungsmoeglichkeiten-fuer-kandidatinnen/">Vorstellungsmöglichkeiten für Kandidat*innen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jugendring-duesseldorf.de">Jugendring Düsseldorf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jugendring Düsseldorf beschließt, dass in der Woche vor den Vollversammlungen mit Wahlen für den Vorstand des Jugendrings den Verbänden die Möglichkeit gegeben wird, die Kandidat*innen  kennenzulernen. Dafür stellt der Jugendring einen digitalen oder analogen Raum zur Verfügung.</p>
<p>Unberührt von der der Möglichkeit der persönlichen Vorstellung der Kandidierenden im digitalen oder analogen Raum ist weiterhin eine Kandidatur auch ohne Vorstellung bzw. spontan in der Vollversammlung möglich.</p>
<p>Darüber hinaus soll es die Möglichkeit geben, dass Kandidat*innen sich in einem Format Ihrer Wahl (Vorstellungsvideo, Steckbrief, usw.) vorstellen und diese Vorstellung über den Jugendringverteiler im Vorfeld der Wahl an alle Verbände verschickt wird.</p>
<p><strong>Begründung Antrag:</strong><br />
Durch die Maßnahme soll die Möglichkeit geboten werden, die Kandidat*innen im Vorfeld der VV kennenzulernen und einschätzen zu können.</p>
<p><strong>Begründung Änderungsantrag Jugendring:</strong><br />
Der Änderungsantrag des Vorstands ist eine Klarstellung des Antrags unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Satzung. Wichtig ist es weiterhin, dass spontane Kandidaturen möglich sein müssen oder aber auch, falls Kandidat*innen nicht die notwendige Mehrheit erhalten, weitere Wahlgänge auf der Vollversammlung möglich sind.</p>
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		<title>Forderungen zur Landtagswahl NRW 2022</title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/forderungsentwicklung-landtagswahl-nrw-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 11:19:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Landtagswahl haben der Jugendring Düsseldorf und seine Mitgliedsverbände gemeinsame Forderungen erarbeitet. Wahlrecht Eines der grundlegendsten demokratischen Rechte – das Wahlrecht – bleibt Kindern und Jugendlichen unter 18 in NRW&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fforderungsentwicklung-landtagswahl-nrw-2022%2F&amp;action_name=Forderungen%20zur%20Landtagswahl%20NRW%202022&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Landtagswahl haben der Jugendring Düsseldorf und seine Mitgliedsverbände gemeinsame Forderungen erarbeitet.</strong></p>
<h3>Wahlrecht</h3>
<p>Eines der grundlegendsten demokratischen Rechte – das Wahlrecht – bleibt Kindern und Jugendlichen unter 18 in NRW verwehrt. Der Ausschluss aus dieser Form politischer Partizipation ist für uns unbegreiflich, denn</p>
<p>aus unserer Verbandsarbeit wissen wir: Kinder und Jugendliche sind in der Lage sich mit Gesellschaft auseinanderzusetzen und ein eigenes Meinungsbild zu entwickeln.</p>
<p>In Deutschland sind etwa 30% der Menschen unter 30, doch unter den Wahlberechtigen bei der letzten Bundestagswahl waren es nur knapp 14%.<sup>1</sup> Diese Unterrepräsentation junger Menschen verzerrt politische Entscheidungen. Darüber hinaus gilt das Wahlrecht ab 16 Jahren bereits in den Bundesländern Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein und ist dort erprobt.</p>
<p>Wir fordern deshalb für NRW:</p>
<ul>
<li>Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre.</li>
</ul>
<h3>Antidiskriminierung</h3>
<p>Leider ist Diskriminierung für viele Menschen noch immer Alltag. Wir setzen uns im Jugendring gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit ein. Um Diskriminierungen in verschiedenen Ebenen entgegenzuwirken, fordern wir:</p>
<ul>
<li>Im Berufsleben: anonymisierte Bewerbungen als etablierte Norm.</li>
<li>In der Strafverfolgung: Unabhängige Ermittlungsstelle für die Polizei (Kolleg*innen sollen nicht gegeneinander ermitteln)</li>
<li>Besonders in Schule und Verwaltung sollte Vielfalt gelebt und Barrieren abgebaut werden. Zum Beispiel durch mehr Sichtbarkeit und Repräsentanz von Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen</li>
<li>Schutzräume (safer spaces)<sup>2</sup> unterstützen und fördern</li>
</ul>
<h3>Mobilität</h3>
<p>Die Landschaft und die Mobilität sind in NRW stark durch das Auto geprägt. Dies geht mit immensen Umweltbelastungen einher und nimmt sehr viel Platz im öffentlichen Raum ein. Zudem wird es für Kinder und Jugendliche immer schwieriger sich flexibel und sicher fortzubewegen. Im öffentlichen Nahverkehr sind steigende Fahrpreise und lückenhafter Ausbau weitere Hürden, sodass zunehmend Menschen von Mobilität ausgeschlossen werden. Wir fordern eine Trendwende, um nachhaltige, sichere und flexible Mobilität auch für junge Menschen und unabhängig vom Einkommen zu gewährleisten.</p>
<p>Wir fordern:</p>
<ul>
<li>Kostenloses NRW-Ticket für alle unter 27 &#8211; oder</li>
<li>Unterstützung der Forderung des LJR NRW nach einem Jugendticket: NRW weit maximal 1€ pro Tag (365€ pro Jahr)(1)</li>
<li>Zusammenlegen von Verkehrsverbünden in NRW, um ÖPNV-Nutzung zu erleichtern.</li>
<li>Jugendgerechter und barrierefreier Ausbau ÖPNV</li>
<li>Radschnellwege konsequent und zeitnah ausbauen.</li>
<li>Es braucht ein Umdenken und die Koordination und Unterstützung für die flächendeckende Ausstattung von Radwegenetzen in Städten, Fahrradparkplätze, Aufladestellen für e-bikes und Pedelecs, Säulen mit Werkzeug, Luftpumpe.</li>
</ul>
<h3>Wohnen</h3>
<p>Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Besonders in Ballungsgebieten und Großstädten, von denen NRW viele hat, ist Wohnraum teuer. Junge Menschen, die vielleicht gerade erst aus der Elternwohnung ausgezogen sind, betrifft der Wohnungsmangel besonders.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es in NRW ländliche Regionen, die für junge Menschen unattraktiv sind. Wenig Ausbildungsstätten, eingeschränktes kulturelles Angebot, keine Universitäten, schlechte Infrastruktur. Das verstärkt den Wunsch in Großstädte zu ziehen zusätzlich. Wohnen ist politisch. Junge Menschen brauchen bezahlbaren, ansprechenden Wohnraum in urbanen Räumen.</p>
<p>Wir fordern:</p>
<ul>
<li>Ausbau, Reformierung und Entfristung des Sozialen Wohnungsbaus</li>
<li>Maßnahmen, die die Spekulation mit Bauflächen und Immobilien begrenzen</li>
<li>Wiedereinführung des Zweckentfremdungsverbots</li>
<li>Verlangsamung der Mietsteigerungen</li>
<li>Stärkung der Rechte von Mieter*innen</li>
<li>Ausbau von genossenschaftlichem Wohnen</li>
<li>Wiedereinführung der Wohnungsgemeinnützigkeit</li>
<li>Ausbau von Studierenden- und Azubiwohnen. 62</li>
</ul>
<h3>Bildung</h3>
<p>In Deutschland hängt die Bildungsbiografie nach wie vor in hohem Maße von dem Bildungsgrad der Eltern ab.<sup>3 </sup>Das muss sich ändern! Alle Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft die gleichen</p>
<p>Chancen auf gute Bildung haben.</p>
<p>Deshalb fordern wir:</p>
<ul>
<li>Schulen finanziell stärker unterstützen – von der Sanierung maroder Gebäude über die Ausstattung und die Anzahl motivierter Lehrer*innen und Schulsozialarbeitenden.</li>
<li>Vielfalt in der Schulbildung, z.B. durch Vorbilder und Lehrmaterial und stärkerer Fokus in der Lehrer*innenausbildung und Fortbildungen für alle Arbeitnehmer*innen in Schulen</li>
<li>Stärkung der Inklusion in Kita und Schule wie in der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen</li>
<li>Transparenz und aktive Kommunikation über Fördermöglichkeiten</li>
</ul>
<h3>Soziale Gerechtigkeit</h3>
<p>Schon jetzt werden neben den sozialen und psychischen Folgen die finanziellen Folgen der Coronapandemie für junge Menschen sichtbar. Kinder- und Jugendarmut sowie Jugendobdachlosigkeit waren schon zuvor ein Problem, welches nun durch eingebrochene Einkommen sowie weniger Ausbildungsplätze, höhere Lebenshaltungskosten, … verstärkt wird.</p>
<p>Wir fordern eine Mischung aus strukturellen und sofortigen Maßnahmen, um faire Zukunftschancen für junge Menschen unabhängig ihres sozialen Status zu garantieren:</p>
<ul>
<li>Umfassende Analysen von Jugendarmut</li>
<li>Unterstützung obdachloser Jugendlicher, zum Beispiel durch mehr Sleep-Ins (Notfallunterkünfte). Es sollte zudem ermittelt werden inwiefern es geschlechtsspezifische Angebote braucht.</li>
<li>Jugendgerechte Räume ohne Konsumzwang (also nicht nur Cafés, Restaurants, Malls in denen man Geld ausgeben muss, um sich dort aufhalten zu dürfen)</li>
<li>Digitale Teilhabe gewährleisten – Landesförderung für Internet und technische Geräte .</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><em><sup>1</sup> <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61538/bevoelkerung-nach-altersgruppen-und-geschlecht/">https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61538/bevoelkerung-nach-</a> <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61538/bevoelkerung-nach-altersgruppen-und-geschlecht/">altersgruppen-und-geschlecht/</a></em></p>
<p><em><sup>2</sup> Safer spaces sind als zielgruppenspezifische und politische Kommunikationsorte zu verstehen. BPoCs und Juden_Jüdinnen haben die Möglichkeit in einem sichern und geschützten Rahmen über ihre individuellen Erfahrungen zu sprechen und unhinterfragtes Verstehen zu erleben. Demnach werden gemeinsam Stärkungs-, Handlungs- und Widerstandsstrategien gegen erlebte Ausgrenzung und Ausschluss entwickelt (Kiana Ghaffarizad: Rassismuskritische Betrachtung Juleica-Schulung / Webseite ju:an-Praxisstelle).</em></p>
<p><em><sup>3</sup> <a href="https://www.unicef.de/blob/177556/a6282e479e4a7188ecc27607fad15dd8/zusammenfassung-reportcard15-data.pdf">https://www.unicef.de/blob/177556/a6282e479e4a7188ecc27607fad15dd8/zusammenfassung-reportcard15-data.pdf</a></em></p>
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		<title>Forderungen des Jugendrings zur Bundestagswahl</title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/forderungen-des-jugendrings-zur-bundestagswahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 06:56:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jugendring Düsseldorf und seine Mitgliedsverbände stellen folgende Forderungen an die Abgeordneten des Bundestags bzw. an die Düsseldorfer Kandidat*innen für die kommende Bundestagswahl: Für uns steht Klimaschutz an oberster Stelle!&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fforderungen-des-jugendrings-zur-bundestagswahl%2F&amp;action_name=Forderungen%20des%20Jugendrings%20zur%20Bundestagswahl&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jugendring Düsseldorf und seine Mitgliedsverbände stellen folgende Forderungen an die Abgeordneten des Bundestags bzw. an die Düsseldorfer Kandidat*innen für die kommende Bundestagswahl:</p>
<p>Für uns steht Klimaschutz an oberster Stelle! Gerade für die jüngeren Generationen sowie für alle nachfolgenden, ist es essenziell den Klimawandel aufzuhalten, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Daher fordern wir die Einhaltung des Pariser Abkommens und des 1,5°C-Ziels:</p>
<ul>
<li>Wir fordern, dass Politiker*innen deutlich stärker wissenschaftliche Erkenntnisse in ihre politischen Entscheidungen einfließen lassen. Vor dem Klimawandel wird schon lange gewarnt und Maßnahmen für den Klimaschutz dürfen nicht mehr hinter Interessen einzelner Gruppen zurücktreten.</li>
<li>Es braucht klare staatliche Regelungen und Regulationen, insbesondere innerhalb der Wirtschaft. Zentral ist dabei eine CO2-Steuer, die auch für alle großen Konzerne gilt und diese in die Pflicht nimmt, denn das individuelle Verhalten von Verbraucher*innen hat nur einen begrenzten Einfluss auf den globalen Klimawandel.</li>
<li>Im Bereich der Energie muss konsequent auf erneuerbare Energien umgestellt werden und diesen der Vorzug gegenüber fossilen Energien gegeben werden. Außerdem muss energieeffizientes Wohnen und Bauen deutlich einfacher werden und stärker gefördert werden.</li>
<li>Die Verkehrswende muss bundespolitisch vorangetrieben werden. Emissionen durch den Individualverkehr müssen verringert werden. Dafür braucht es kostengünstigere Tickets für Nah- und Fernverkehr. Außerdem sollte mehr Geld in die Forschung zu CO2-neutralen Fahrzeugen investiert werden.</li>
<li>Bei allen politischen Entscheidungen müssen die langfristigen Folgen für die Gesellschaft und Wirtschaft betrachtet werden, die durch eine Klimakatastrophe entstehen würden. Insbesondere sind alle Maßnahmen darauf zu prüfen, inwiefern sie sozial gerecht sind. Es sollten zum Beispiel gerade niedrige Einkommen nicht zu stark belastet werden sowie gerade die großen Unternehmen und Industrien in die Verantwortung genommen werden.</li>
</ul>
<p><strong>Soziale Gerechtigkeit</strong> muss ein Grundpfeiler in der Bundespolitik sein. Chancen und Zugänge zu Bereichen wie Bildung, Arbeitsmarkt oder Wohnraum müssen für alle gleichermaßen verfügbar sein. Gerade einkommensschwache Personen und Haushalte müssen deutlich stärker unterstützt werden.</p>
<ul>
<li>Umfassende Steuerreformen sollen dazu genutzt werden, um schwache Einkommen zu entlasten, während gleichzeitig höhere Einkommen und Vermögen stärker besteuert werden sollten. Gerade durch die zunehmende Digitalisierung sollten Modelle zur Besteuerung im digitalen Raum entwickelt werden. Steuerhinterziehung muss stärker bekämpft werden.</li>
<li>Bezahlbarer Wohnraum sollte für alle Menschen verfügbar sein, daher braucht es Maßnahmen, um die Steigerung der Mieten zu begrenzen sowie deutlich mehr Sozialen Wohnungsbau und Wohnraum durch Genossenschaften.</li>
<li>Gerade in der Corona-Pandemie machten sich die Unterschiede zwischen den finanziell stärkeren und schwächeren Haushalten deutlich. Damit das Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und auf Bildung von allen jungen Menschen wahrgenommen werden kann, bedarf es mehr Unterstützung sowohl mit finanziellen Mitteln als auch mit technischer Ausstattung.</li>
</ul>
<p>Viele Personen und Gruppen werden in Deutschland strukturell diskriminiert. Das bedeutet sie erleben immer wieder Benachteiligungen in unterschiedlichen Bereichen. Um Chancen und Zugänge zu allen gesellschaftlichen Bereichen sicherzustellen, braucht es daher eine starke <strong>Antidiskriminierungsarbeit</strong>, die an unterschiedlichsten Stellen ansetzen muss. Denn wir fordern, dass alle Menschen unabhängig ihres Aussehens, Herkunft, Behinderung, Körpers, Alters, Religion, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung oder Einkommens alle Chancen und Zugänge zu einem guten Leben in dieser Gesellschaft bekommen.</p>
<ul>
<li>Eine Möglichkeit, um Diskriminierung bei der Einstellung von Mitarbeiter*innen zu begegnen, ist die Etablierung einer Norm für anonymisierte Bewerbungen.</li>
<li>Es sollte sichergestellt werden, dass alle Menschen für ihr Arbeit angemessen entlohnt werden. Das gilt insbesondere für Menschen mit Behinderungen, die oftmals für ihre Arbeit nur ein „Taschengeld“ erhalten.</li>
<li>Pflege- und Sorgearbeit muss auskömmlich vergütet werden.</li>
</ul>
<p><strong>Jugendpolitik</strong> ist uns als Jugendverbänden ein zentrales Anliegen, wir fordern eine deutlich stärkere 65 Beteiligung von jungen Menschen in der Politik und eine stärkere Berücksichtigung ihrer Belange in politischen Maßnahmen.</p>
<ul>
<li>Junge Menschen unter 18 Jahren sind von dem wichtigen Bürger*innenrecht, dem Wahlrecht ausgeschlossen, obwohl sie sich oftmals bereits ein unabhängiges, eigenes Meinungsbild erstellen können. Daher fordern wir die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre für die Bundestagswahl.</li>
<li>In der Corona-Pandemie wurde wenig Verständnis für die Bedürfnisse und Interessen von jungen Menschen in der Bundespolitik gezeigt. Sie wurden höchstens als Schüler*innen und Zu-Betreuende wahrgenommen, waren und sind jedoch von den Einschränkungen massiv betroffen. Bei vielen hat dies Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Junge Menschen und ihre Anliegen, müssen daher zukünftig stärker in den Blick genommen werden. Nur so können die Auswirkungen der Pandemie aufgefangen werden.</li>
<li>Kinder und Jugendliche fehlt häufig der Zugang zu politischer Bildung und Partizipationsmöglichkeiten. Daher fordern wir eine institutionalisierte und auskömmliche Förderung der (außerschulischen) politischen Bildung, damit alle jungen Menschen Zugang zu dieser erhalten.</li>
<li>Die Bildungspolitik ist ein oftmals umstrittenes Thema. Viele Bereiche fallen in die Hoheit der Länder, allerdings gibt es einige Maßnahmen die bundespolitisch umgesetzt werden könnten. Dazu zählen:</li>
<li>ein bundesweites Programm, bei dem Schüler*innen auch auf ihre finanzielle Selbstständigkeit vorbereitet werden. Dazu gehört es, Wissen über finanzielle Verantwortungen (bspw. Einkommenssteuererklärung), Rechte über staatliche Unterstützungsmaßnahmen, Altersvorsorge und Zugänge zu verschiedenen weiteren Ausbildungsmöglichkeiten zu erlangen.</li>
<li>Das Abitur hat in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Niveaus. Auf Bundesebene sollte daher ein Kontrollgremium eingesetzt werden, welches dafür Sorge trägt, dass die Niveaus des Abiturs nicht zu weit auseinander gehen und das Abitur ein verlässlicher Indikator für die weitere Laufbahn der Abiturient*innen ist. Außerdem sollte die Vergabe und der Zugang zu Studienplätzen überdacht werden.</li>
</ul>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fforderungen-des-jugendrings-zur-bundestagswahl%2F&amp;action_name=Forderungen%20des%20Jugendrings%20zur%20Bundestagswahl&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/forderungen-des-jugendrings-zur-bundestagswahl/">Forderungen des Jugendrings zur Bundestagswahl</a> erschien zuerst auf <a href="https://jugendring-duesseldorf.de">Jugendring Düsseldorf</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Kampagne #Wirsinddein </title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/die-kampagne-wirsinddein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 06:54:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kampagne zur Jugendverbandsarbeit des Jugendrings Düsseldorf 2021 zeigt die Leistungen und Vielfalt der Düsseldorfer Jugendverbände. Es sind vier bis fünf Gruppenmotive angedacht, die jeweils mit 4-5 Ehrenamtlichen, jungen Menschen&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fdie-kampagne-wirsinddein%2F&amp;action_name=Die%20Kampagne%20%23Wirsinddein%C2%A0&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/die-kampagne-wirsinddein/">Die Kampagne #Wirsinddein </a> erschien zuerst auf <a href="https://jugendring-duesseldorf.de">Jugendring Düsseldorf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kampagne zur Jugendverbandsarbeit des Jugendrings Düsseldorf 2021 zeigt die Leistungen und Vielfalt der Düsseldorfer Jugendverbände. Es sind vier bis fünf Gruppenmotive angedacht, die jeweils mit 4-5 Ehrenamtlichen, jungen Menschen aus den Verbänden und Requisiten vor einer weißen Fotowand inszeniert und aufgenommen werden. Die Gruppenmotive sollen im Rahmen einer Plakat- oder Litfasssäulen-Plakatierung im Düsseldorfer Raum die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit wecken. Einzelportraits mit Statements zur Jugendverbandsarbeit flankieren die Kampagne im digitalen Raum. Eine eigene Website sowie die Social-Media-Auftritte des Jugendrings bilden die digitale Heimat der Kampagne. Als Titel soll der Hashtag #WirSindDein (https://wir-sind-dein.de/) verwendet werden.</p>
<p>Zu den Motiven: Unter dem Motto „Wir sind dein…“ werden die Leistungen der Jugendverbände spielerisch inszeniert und dargestellt. Einzelne Requisiten dienen zur Visualisierung der Thematik. Gleichzeitig zeigen die Kleidung und Accessoires der Teilnehmer*innen deren Zugehörigkeit zum jeweiligen Jugendverband. Denkbar wären Motive wie<br />
 Wir sind dein Support-Team: 4 Teilnehmer*innen stützen einen fünften, der auf einem Balken sitzt.<br />
 Wir sind dein Wohnzimmer: Die Teilnehmer*innen sitzen zusammen auf einem Sofa, oder um einen Tisch herum, spielen Spiele oder Konsole.<br />
 Wir sind deine Ferien: Die Teilnehmer*innen sitzen an einem aufgebauten Zelt, mit weiteren Camping-Accessoires<br />
 Wir sind dein Anwalt: Teilnehmer*innen mit Transparent für mehr Kinder- und Jugendrechte und Megaphon</p>
<p>Die Motive und Mottos werden vom Team der EA-Kampagne im Jugendring Düsseldorf weiter festgelegt und die szenische Darstellung geplant.</p>
<p>Produktion: Die Aufnahmen sollen 1-3 Einzeltagen an einem geeigneten Ort (indoor) angefertigt werden. Benötigt werden, neben den Teilnehmer*innen selbst, ein*e Fotografin, Requisiten, ein weißer Fotohintergrund, Fotobeleuchtung. Die aktuellen Hygiene-Bedingungen müssen abgeklärt<br />
werden. Idealerweise findet ausschließlich das Shooting ohne Maske statt, Teilnehmer*innen sind getestet und geimpft, und die unterschiedlichen Motiv-Gruppen sind räumlich und zeitlich voneinander getrennt.</p>
<p>Steckbrief:</p>
<p>Idee:Leistungen und Vielfalt der Jugendverbände bildlich darstellen</p>
<p>Anforderungen: Gerechte Präsentation der unterschiedlichen Verbände in der Kampagne, Maximal 4-5 Plakat-Motive , Photoshooting an 1-3 Tagen realisierbar</p>
<p>Umsetzung: Gruppenphotos mit Requisiten, jeweils passend zu einem Spruch. Die Verbände werden durch Kleidung oder mitgebrachte Requisiten sichtbar<br />
Pro Motiv stellen ca. 5 Aktive aus den Verbänden, gekleidet in ihren Uniformen oder mit sonstigen Accessories, eine Szene dar, die (ebenfalls durch Requisiten unterstützt) eine Leistung der Verbände symbolisiert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fdie-kampagne-wirsinddein%2F&amp;action_name=Die%20Kampagne%20%23Wirsinddein%C2%A0&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/die-kampagne-wirsinddein/">Die Kampagne #Wirsinddein </a> erschien zuerst auf <a href="https://jugendring-duesseldorf.de">Jugendring Düsseldorf</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umgang mit der AfD</title>
		<link>https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/umgang-mit-der-afd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul (Medienreferent)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 10:42:38 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://jugendring-duesseldorf.de/?post_type=beschluss&#038;p=8986</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vollversammlung beschließt: 1. Zu Veranstaltungen des Jugendrings Düsseldorf werden keine Kandidat*innen bzw. Mitglieder der AfD eingeladen. 2. Der Jugendring wird zu Veranstaltungen auch an Schulen keine Kandidat*innen der AfD&#8230;<img src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fumgang-mit-der-afd%2F&amp;action_name=Umgang%20mit%20der%20AfD&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vollversammlung beschließt:<br />
1. Zu Veranstaltungen des Jugendrings Düsseldorf werden keine Kandidat*innen bzw. Mitglieder der AfD eingeladen.</p>
<p>2. Der Jugendring wird zu Veranstaltungen auch an Schulen keine Kandidat*innen der AfD einladen. Schulen werden im Vorfeld über den Beschluss der Vollversammlung informiert.</p>
<p>3. Der Jugendring prüft die Teilnahme an Veranstaltungen Dritter kritisch, an denen die AfD beteiligt ist. Dabei geht es nicht darum, einer inhaltlichen Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Vielmehr geht es darum, dass die völkischen Argumentationsmuster der AfD sowie die Art und Weise ihres öffentlichen Auftretens eine ernsthafte politische Diskussion unmöglich machen.</p>
<p>4. Der Jugendring plant für Wahlen zum Europaparlament, zum Bundes- oder Landtag sowie zu den Kommunalwahlen meist ein umfassendes Online-Informationstool. Hierfür sollen die 16 Positionen zu unterschiedlichen Themen/Fragestellungen der kandidierenden Parteien eingeholt werden. Um ein umfassendes Informationsbild zu einzelnen Themen/Fragestellungen darzustellen, wird vom Jugendring auch die AfD um Stellungnahme gebeten.</p>
<p>5. Der Jugendring plant zu unterschiedlichen Wahlen eine Kandidat*innen-Datenbank für die einzelnen Wahlkreise. Neben den üblichen persönlichen Daten der Kandidat*innen wird es auch einen Bereich geben, wie die Kandidat*innen im Falle ihrer Wahl sich für Kinder und Jugendliche und deren Themen/Belange einsetzen würden. In der Datenbank werden zur umfassenden Information auch die Kandidat*innen der AfD aufgenommen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://besucher.jugendring-duesseldorf.de/piwik.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Fbeschluss%2Fumgang-mit-der-afd%2F&amp;action_name=Umgang%20mit%20der%20AfD&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjugendring-duesseldorf.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jugendring-duesseldorf.de/beschluss/umgang-mit-der-afd/">Umgang mit der AfD</a> erschien zuerst auf <a href="https://jugendring-duesseldorf.de">Jugendring Düsseldorf</a>.</p>
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