Komm mit uns auf Spurensuche in Düsseldorf! Entdecke bisher kaum bekannte Geschichten der Stadt und erfahre, wie sich koloniale Strukturen in Form von Rassismus, Ausgrenzung und Machtverhältnissen bis heute in unserem Alltag auswirken. Wie lässt sich daran etwas ändern? Wie kann Protest aussehen? Und wie können wir als Stadtgesellschaft solidarischer werden?
Das Angebot richtet sich primär an Jugendliche im Alter von 13-14 Jahren und Gruppen von 8-18 Personen, ermöglicht jedoch durch die gestufte Aufgabenstellungen und flexibel gestaltbaren Methoden eine Anpassung an ältere Gruppen.
Auf postkolonialer Spurensuche – Worum gehts?
Die Teilnehmenden begeben sich in diesem partizipativen Workshop auf postkoloniale Spurensuche in Düsseldorf und ihrer Lebenswelt: Sie erhalten Einblicke in bislang kaum erzählte Stadtgeschichte(n) und erfahren, wie koloniale Strukturen in Form von Rassismus in unserem Alltag fortwirken. Ziel ist es, koloniale Geschichte nicht als fernes Vergangenheitsthema wahrzunehmen, sondern ihre Verknüpfung mit heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.
Dafür vermittelt der Workshop grundlegendes Wissen zu Kolonialismus als Herrschafts- und Ausbeutungssystem sowie zu Rassismus als gesellschaftlichem Machtverhältnis und bezieht Schwarze Perspektiven auf Rassismuserfahrungen ein.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung eines geschützten Raums für Austausch, diskursive Auseinandersetzung und Empowerment. Die Teilnehmenden können eigene Erfahrungswelten einbringen, werden für Rassismuskritik sensibilisiert und sammeln alltagsnahe Handlungsmöglichkeiten für ein solidarisches Miteinander.
Schulklassen/Gruppen können sich für die Buchung bei Katharina Schunck anmelden. Bei Interesse freuen wir uns jederzeit über Anfragen zur Terminvereinbarung!





