Gemeinsam stark: Workshops zum Thema Sicherheit
Schreien kann ein wunderbares Mittel sein, um das eigene Sicherheitsgefühl zu stärken – das durften am 24. April die Teilnehmenden der Kinderkonferenz in Oberbilk selbst ausprobieren. Es war bereits die siebte Auflage dieses Beteiligungsformats, an dem rund 75 Kinder aus umliegenden Grundschulen sowie Kinderfreizeiteinrichtungen teilgenommen haben. An dem Nachmittag stand alles im Zeichen von mehr Sicherheit im Stadtteil.
Neben dem gemeinsamen Workshop vom Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz und von Crosspoint zur Körpersprache waren weitere Expert*innen aus der Praxis eingeladen. Die Verkehrskadetten stellten ihren Verband vor und gaben wie die Polizei Tipps, wie man sich im Straßenverkehr sicher verhält. Das Ordnungsamt nahm sich Zeit für zahlreiche Fragen rund um Kontrollen und Regeln im öffentlichen Raum. Einen besonderen Perspektivwechsel bot auch der Beitrag von fiftyfifty, der Einblicke in das Leben obdachloser Menschen ermöglichte. Die Idee für die Workshops ergab sich aus den Beobachtungen, die die Kinder bei Stadtteilrundgängen gemacht und bei der letzten Kinderkonferenz geteilt hatten.
Die Kinderkonferenz (kurz KiKo) fand in der Jugendkirche statt, die an diesem Tag gut gefüllt war. Auch mehrere Politiker*innen aus der Bezirksvertretung 3 waren dabei, begleiteten die Workshops und hörten zu, was die Kinder beschäftigt. Nach den Workshops konnten die Kinder spielen, entspannen und darüber abstimmen, welches Thema bei der nächsten Kinderkonferenz dran ist. Die meisten Stimmen erhielt „Spiel & Sport“. Zur Auswahl standen außerdem „Gesundheit“, (nochmal) „Sicherheit“ sowie „Sauberkeit & Natur“. Diese Vorauswahl hatten die Fachkräfte der teilnehmenden Schulen und Einrichtungen zuvor mit den Kindern gesammelt. Die Beteiligung der Kinder war hoch. Und lediglich eine Stimme war ungültig, da zwei Themen gleichzeitig angekreuzt wurden. Da konnte sich vielleicht einfach jemand nicht entscheiden.
Wir freuen uns schon auf die KiKo im Herbst!











