Anlässlich unseres 80-jährigen Jubiläums erarbeiten wir gerade eine Ausstellung zur Geschichte der Jugendverbandsarbeit in Düsseldorf.
Die Ausstellung zeigt die Veränderungen des Jugendlebens während der Zeit des Nationalsozialismus und welche Rolle Jugendverbände für die Demokratie und gesellschaftliches Engagement in der Nachkriegszeit gespielt haben.
Auf mehreren Ausstellungstafeln werden unterschiedliche Themen vorgestellt. Die Situation der Jugendlichen in der NS-Zeit, die schwierigen Jahre nach der dem Ende des zweiten Weltkriegs sowie die Gründung des Jugendrings im Februar 1946. Mithilfe historischer Fotos und Dokumente machen wir die Vergangenheit des Jugendrings und der Jugendverbandsarbeit lebendig.

So könnte die Ausstellung aussehen – Collage mit Blindtext
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Engagement des Jugendrings für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen. So beteiligten sich Jugendverbände an den Protesten rund um die Prozesse zu den Verbrechen im Konzentrationslager Majdanek und Lublin. Außerdem spielte der Jugendring eine wichtige Rolle bei der Einrichtung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, die bis heute ein zentraler Ort der Erinnerung und politischen Bildung ist.
Neben historischen Inhalten wird es auch interaktive Elemente geben, bei der Besucher*innen ihre Wünsche und Ideen für die kommenden Jahre festhalten können. Außerdem sollen ehemals jugendringnahe Personen in kurzen Statements erzählen, was Jugendverbandsarbeit für sie damals und heute bedeutet.
Die Ausstellung wird erstmals beim Sommerfest am 15. Juli präsentiert – Eine Einladung erhaltet ihr demnächst.




