Im Februar wird weltweit der Black History Month gefeiert. Der Aktionsmonat rückt die Geschichte Schwarzer Menschen in den Mittelpunkt und macht ihre Stärke und Vielfalt sichtbar. Auch der Jugendring Düsseldorf hat sich in diesem Jahr mit einer Veranstaltung am Black History Month beteiligt. Im Jugendring-Café gaben in gemütlicher Atmosphäre junge Schwarze Düsseldorfer*innen Einblicke in ihre Lebensrealitäten. Kunst, Musik und Spoken Word regten zum Nachdenken an und luden die knapp 40 Besucher*innen dazu ein, sich zu Themen wie Sichtbarkeit und Identität auszutauschen.
Der Abend startete mit einer Performance zu Werken der afrodeutschen Dichterin und Aktivistin May Ayim. Der Auftritt der Düsseldorfer Studentin Liz machte deutlich, dass Erfahrungen von Rassismus und Verdrängung nicht der Vergangenheit angehören, sondern Teil der deutschen Gegenwart sind.
In ihrer multimedialen Ausstellung „Der Körper, in der Mitte, der bin ich“ verarbeitet Noelle Amelia Ehrenfeld ihre Begegenungen mit der guyanischen Kultur. Collagen, Audiosequenzen und Augmented Reality werfen vielfältige Perspektiven auf die Schnittstellen zweier Kulturen, die die Identität der jungen Künstlerin prägen. Die Ausstellung ist n den kommenden Wochen nach Absprache (anmeldung@jugendring-duesseldorf.de) weiterhin im Haus der Jugend zu sehen.
Zum Abschluss des Café-Abends begeisterte der Düsseldofer Newcomer CHAMP mit einem Mix aus Rap und Hip-Hop das Publikum. Der Benrather Champ betonte bei seinem Auftritt, wie selten und damit wie wertvoll Gelegenheiten sind, in denen Schwarze Perspektiven Gehör finden. Er rief dazu auf, sich gemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Dialog stark zu machen.
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