In diesem Wiki möchten wir diverse Aspekte rund um nachhaltiges Handeln und nachhaltige Entwicklung sammeln. Wir laden alle ein, an diesem Wiki mitzuarbeiten, zu ergänzen und notfalls auch zu korrigieren. Möchtest du etwas ergänzen oder hast du Fragen? Dann freuen wir uns, wenn du Kontakt zu uns aufnimmst.

Inhalt

    Einkauf

    Konsum hat immer Einfluß auf unsere Umwelt. Oft ist dieser Einfluß leider negativ. Aber es gibt immer mehr Alternativen. Es gibt Produkte, deren Konsum, die Welt ein wenig besser machen. Viele solche Produkte findet ihr zum Beispiel bei GoodBuy.

    Lebensmittel

    Beim Einkauf von Lebensmitteln sollten möglichst ökologische Produktionen bevorzugt werden. Dazu gehören:

        • saisonale Produkte
        • regionale Produkte
        • biologisch produzierte Produkte
        • fair produzierte Produkte
        • möglichst pflanzenbasierte Prdoukte
        • gering verarbeitete Produkte (keine Fertigprodukte, keine TK-Produkte)

    Durch den Kauf von Saisonware und regionalen Produkten werden lange Transportwege vermieden und dadurch CO2-Emmissionen eingespart. Online finden sich viele Saisonkalender, die darüber informieren wann welche Lebensmittel wo Saison haben. Der Jugendring bevorzugt Bioprodukte, weil diese im Vergleich zu anderen Produkten umweltschonender hergestellt werden. Mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten wird eine gerechte Entlohnung und die Vermeidung von Kinderarbeit unterstützt. Gerade bei Produkten wie Schokolade, Kaffee und Zucker werden Produzierende oft nicht angemessen entlohnt. Sollten Fleischprodukte gekauft werden, sollten diese nicht aus Massentierhaltung stammen. Auch Getränke sollten aus nachhaltiger Produktion stammen und Leitungswasser wird gegenüber gekauftem Wasser bevorzugt.

    Bioprodukte und fair gehandelte Produkte sind meistens teurer als die nicht-Bio Alternativen. Solltet ihr zu wenig Budget haben, könnt ihr euch überlegen bei welchen Produkten ihr besonderen Wert auf Bio-Qualität legt oder welche ihr vielleicht gar nicht unbedingt ständig essen müsst. Zum Beispiel könnt ihr euch bei teurem Bio-Fleisch überlegen, ob oder in welchen Mengen ihr Fleisch konsumieren möchtet. Ihr könnt auch Geld sparen indem ihr euren Bedarf an Lebensmitteln gut kalkuliert und das Wegwerfen von Resten vermeidet. Auch die richtige Lagerung von Lebensmitteln ist wichtig, damit nichts schlecht wird. Wenn doch mal etwas übrig bleibt, findet ihr in Restekochbüchern viele Rezeptideen wie ihr aus den Resten leckere Gerichte kocht.

    Bei der Verpackung der Lebensmittel solltet ihr auf möglichst ökologische Verpackungen achten und auf Plastiktüten und Produkte mit unverhältnismäßig hohem Anteil an (Plastik-)Verpackungen verzichtet. Auch Getränke in Glasflaschen werden bevorzugt. Wenn eingekaufte Lebensmittel oder gekochte Gerichte länger gelagert werden müssen, solltet ihr wiederverwendbare Behälter nutzen und auf Wegwerfprodukte wie Alufolie verzichten.

    Es kann hilfreich sein, sich beim Einkauf von Lebensmitteln an Gütesiegeln zu orientieren, damit ihr einfach einschätzen könnt wie nachhaltig ein Produkt ist. Hier findet ihr einen Überblick der Siegel & Zertifikate.

    Büromaterial

    Im Büroalltag als auch bei Veranstaltungen und Terminen werden oft viele Materialien wie zum Beispiel Ausdrucke benötigt. Vieles wird jedoch nur einmalig genutzt und danach weggeschmissen oder abgelegt. Daher sollte sich bei Ausdrucken gefragt werden, ob das Dokument wirklich in Papierform vorliegen muss oder auch eine digitale Version ausreicht. Die digitale Ablage sollte bevorzugt werden.

    So können unnötiger Müll vermieden und Ressourcen geschont werden. Der Jugendring hat sich zum Beispiel vorgenommen, vor allem bei internen Besprechungen notwendige Informationen (z. B. Tagesordnungen) wenn möglich und sinnvoll vorab abzulegen und/oder digital zu verschicken.

    Notwendige Ausdrucke ohne offiziellen Charakter (z. B. nur für die Eigennutzung oder interne Zwecke) sollten auf bereits genutztes Papier (Rückseite) oder recyceltes Papier ausgedruckt werden. „Frischfaserpapiere“ sollten nur genutzt werden, wenn es gute Gründe gibt. Auch bei der Nutzung von anderen Verbrauchsmaterialien im Büro wie Klebezettel, Tacker und Tesafilm sollte abgewogen werden, ob es wirklich notwendig ist.

    Beim Einkauf von Büromaterial kann es hilfreich sein, auf Gütesiegel zu achten.

    Elektronische Geräte

    Für die Produktion von Smartphones werden große Mengen an Rohstoffen wie Gold, Palladium, Silber oder Kupfer benötigt. Die Rohstoffgewinnung als auch die Produktion und Nutzung führen zu erheblichen Umweltauswirkungen. Schon beim Kauf von Smartphones könnt ihr darauf achten fair und nachhaltig produzierte Produkte zu erwerben, wie zum Beispiel das Fairphone. Bei Anbietern wie „asgoodasnew“ könnt ihr gebrauchte, aber wieder aufbereitete Smartphones kaufen.

    Wenn ihr alte und nicht mehr verwendeten Handys zu Hause in der Schublade liegen habt, könnt ihr sie recyceln lassen, damit die kostbaren Rohstoffe wiedergewonnen werden können. Dazu könnt ihr eure alten Geräte zum Beispiel per Post an die Deutsche Umwelthilfe schicken. Dort wird geprüft, ob das Handy aufbereitet und weiterverkauft werden kann. Ist das nicht der Fall werden die verarbeiteten Rohstoffe zurückgewonnen. Mit den Erlösen aus den recycelten und wiederaufbereiteten Handys werden Umwelt- und Naturschutzprojekte der Deutschen Umwelthilfe unterstützt. Ihr könnt sogar selbst als Verein oder Schule eine Sammelbox für Handys bestellen und Sammelpartner werden. Hier findet ihr noch mehr Informationen. Ihr habt auch die Möglichkeit eure Handys bei den stationären Sammelstellen der Mobile-Box abzugeben.

    Beim Einkauf elektronischer Geräte könnt ihr außerdem auf deren Energieeffizienz achten. Für Fernseher und Haushaltsgeräte gibt es einheitliche EU-Energielabels an denen ihr ablesen könnt wie energieeffizient das Gerät ist.

    Textilien

    Beim Einkauf von Textilien bevorzugt der Jugendring ökologische und fair produzierte Produkte.

    Die Produktion von neuer Kleidung belastet die Umwelt stark zum Beispiel durch einen hohen Wasserverbrauch, Produktionsabfälle und Düngemittel für die Baumwollpflanzen. Eine Möglichkeit die Umweltbelastungen gering zu halten, ist Kleidung Second-Hand zu kaufen. So kann gut erhaltene Kleidung vor dem Müll gerettet werden und ihr spart sogar Geld. Oft gibt es auch öffentliche Kleidertauschpartys zu denen jeder eigene nicht mehr benötigte Kleidung mitbringt und dafür kostenlos die Kleidung anderer erwerben kann. Eine Kleidertauschparty könnt ihr auch im Bekanntenkreis oder im Verein selbst organisieren. Tipps dafür findet ihr hier.

    Siegel & Zertifikate

    • Lebensmittel

    Lebensmittelkennzeichnung kann ganz schön kompliziert sein. Ein Siegel auf Lebensmittel suggeriert oft, dass es sich um ökologischen Anbau oder ökologische Tierhaltung handelt. In einigen Fällen ist dies aber nicht der Fall. Die Tatsache, dass es viele unterschiedliche Siegel gibt, macht die Sache noch komplizierter. Der folgende Überblick soll dabei helfen, Klarheit über die wichtigsten Siegel zu bekommen. Die Empfehlungen wurden uns freundlicherweise vom BUND zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


    Sehr empfehlenswert

    Hohe Ökostandards der deutschen Anbauverbände

    Das deutsche staatliche Bio-Siegel – Einführung im September 2001

     

    Bio-Siegel der Europäischen Union – Einführung am 1. Juli 2010

     

    Empfehlenswert
    Mindeststandard laut EG-Öko-Verordnung
     

    Empfehlenswert
    Mindeststandard laut EG-Öko-Verordnung
    Empfehlenswert

    Ohne Gentechnik, doch nicht ökologisch; wegen Tierschutz empfehlenswert

    Empfehlenswert

    (doch weniger als die Bio-Siegel)

    Empfehlenswert

    Knapp zwei Drittel der Produkte auch Bio

    Bedingt empfehlenswert
    der BUND rät, wenig Meeresfisch zu essen
    Aussagekraft begrenzt

    Vorsicht geboten

    Nicht empfehlenswert

    Kein Umweltnutzen erkennbar

     

    • Büromaterial

    Label und Zertifikate sollen auf besondere Qualitäten von Produkten und Dienstleistungen, z.B. gesundheitliche, soziale oder ökologische Eigenschaften, hinweisen. Damit dienen sie der Abgrenzung gegenüber anderen Produkten und Dienstleistungen mit gleichem Gebrauchszweck, die diese Eigenschaften nicht aufweisen. Dies gilt im Büro vor allem für Produkte aus Papier: Recyclingpapiere sind heute nicht mehr grau und unansehnlich, sondern überzeugen durch Qualität und Optik. Sie erfüllen höchste technische Ansprüche (Quelle, wenn nicht anders angegeben: Bürocenter Butzbach).

    Blauer Engel

    Das Blauer Engel Umweltzeichen (RAL-UZ 122) ist seit über 40 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung.  Der Blaue Engel garantiert, dass die Produkte und Dienstleistungen hohe Ansprüche an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften erfüllen. Dabei ist bei der Beurteilung stets der gesamte Lebensweg zu betrachten. Für jede Produktgruppe werden Kriterien erarbeitet, die die mit dem Blauen Engel gekennzeichneten Produkte und Dienstleistungen erfüllen müssen. Um dabei die technische Entwicklung widerzuspiegeln, überprüft das Umweltbundesamt alle drei bis vier Jahre die Kriterien. Auf diese Weise werden Unternehmen gefordert, ihre Produkte immer umweltfreundlicher zu gestalten (Quelle: Blauer Engel).

     

    Energy Star

    Das Gütezeichen Energy Star kennzeichnet energiesparende Bürogeräte.

    FSC Mix (Papier)

    Das FSC-Siegel kennzeichnet Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft. FSC Mix (Papier) kennzeichnet Papierprodukte, deren Fasern zu mind. 50 Prozent aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammen.

    Das FSC-Siegel wird in der Regel als empfehlswert betrachtet, ist aber nicht immer unumstritten. Weitere Informationen dazu lassen sich zum Beispiel in einem Interview mit Greenpeace zur Kooperation mit FSC nachlesen.

    FSC Recycling (Papier)

    Das FSC-Siegel kennzeichnet Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft. FSC Recycling kennzeichnet Papierprodukte, die aus Gebraucht- oder Restholzfasern hergestellt wurden.

     

    FSC Pure (Papier)

    FSC Pure kennzeichnet Papiererzeugnisse, die zu 100 Prozent aus Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft hergestellt wurden. Das Siegel wird vom Forest Stewardship Council (FSC) vergeben mit dem Ziel, neben dem Schutz des Waldes auch die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Waldwirtschaft zu berücksichtigen.

     

    Grüner Punkt

    Der „Grüne Punkt“ ist kein Umwelt-Label. Er ist lediglich ein Hinweis darauf, dass sich Hersteller bzw. der Handel am Dualen System Deutschland finanziell beteiligen. Er sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus, sondern zeigt Verbraucherinnen und Verbrauchern, welche Abfälle in die „Gelbe Tonne“ bzw. in den „gelben Sack“ gehören. Die Vermeidung von Müll wird mit diesem System nicht gefördert.

     

    PEFC – Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes

    Das PEFC-Siegel kennzeichnet Holz aus regionaler und nachhaltiger Waldwirtschaft auf der geografischen Basis von Regionen bzw. Bundesländern.

     

    Müll

    Allein in Deutschland sind 2018 je Einwohner*in 455kg Haushaltsabfälle entstanden (Quelle: Statistisches Bundesamt). Um diese riesigen Müllmengen zu reduzieren, können wir alle etwas tun.

    Als erstes sollte darauf geachtet werden, unnötigen Müll in allen Bereichen von Anfang an zu vermeiden. Zum Beispiel tragen beim (Lebensmittel-)Einkauf Produkte mit möglichst geringer Verpackung zur Reduzierung der Müllmengen bei. Für den Einkauf und Transport ist es besser, wiederverwendbares Material wie Stoffbeutel zu benutzen und vor allem auf Plastik- und Papiertüten zu verzichten. Einige (Transport-)Verpackungen kann man auch aufheben und wiederverwenden. Zum Beispiel kann man Pappkartons auch mehr als einmal als Verpackung nutzen oder aus der Pappe etwas basteln.

    Bei entstandenem Müll ist es wichtig, diesen richtig zu entsorgen und wenn möglich zu recyclen. Zur Mülltrennung findet ihr hier weitere Informationen. Statt noch gut erhaltene Kleidung, Möbel, Spielzeuge etc. wegzuwerfen, könnt ihr diese zum Beispiel auf Flohmärkten weiterverkaufen oder an wohltätige Einrichtungen spenden. Mögliche Annahmestellen in Düsseldorf findet ihr hier.

    Energie

    Um Strom zu sparen, kann man alle elektronischen Geräte bei längerer Nicht-Benutzung ausschalten und vom Stromnetz trennen. Am Arbeitsplatz gehören dazu vor allem PC, Laptop, Monitor und Kaffeemaschine. Hierbei können Steckerleisten mit Schalter nützlich sein. Zur Aufladung von kleineren elektronischen Geräten wie Smartphones oder Powerbanks können Solarladegeräte genutzt werden.

    Auch beim Heizen kann viel Energie eingespart werden. Jeder sollte sich überlegen, ob ein Raum wirklich geheizt werden muss zum Beispiel kann es unnötig sein, in Fluren oder in nur zeitweise genutzten Räumen zu heizen. Wird ein beheizter Raum länger nicht mehr benutzt zum Beispiel am Wochenende, im Urlaub oder in den Ferien, denkt daran die Heizung niedriger oder ganz auszustellen. Beim Lüften beheizter Räume wird durch Stoßlüften anstelle eines dauerhaft gekippten Fensters viel Energie gespart.

    Mobilität

    Generell gilt es, unnötige Fahrtwege zu vermeiden, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu bevorzugen und bei Anreise mit einem PKW Fahrgemeinschaften zu bilden. Das kann zum Beispiel die Anreise zu einer Veranstaltung oder Ferienfreizeit betreffen sowie den Schulweg oder das Pendeln zum Arbeitsplatz. Der Jugendring verzichtet bei weiter entfernten geschäftlichen Terminen auf Flugreisen und bevorzugt stattdessen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Innerhalb Düsseldorfs wird auf den Individualverkehr verzichtet (v.a. PKW) und ebenfalls der ÖPNV oder das Fahrrad bevorzugt.

    Schon etwas älter aber grundsätzlich noch aktuell ist ein Artikel der RP zu drei Bikesharing-Anbietern in Düsseldorf. Auch auf der Seite der Stadt Düsseldorf lassen sich Informationen zu Sharing-Angeboten zu Fahrräder und zu Autos finden.

    Publikationen / Werbemittel

    Um den Papierverbrauch zu minimieren, sollte bei jeder Publikation geprüft werden, ob diese wirklich gedruckt werden muss oder ob eine digitale Verbreitung ausreichend ist. Wenn gedruckt werden muss, ist es nachhaltiger auf umweltschonendem Papier und mit umweltschonender Farbe zu drucken. Die benötige Anzahl der zu druckenden Publikation sollte möglichst realistisch eingeschätzt werden und nur so viel wie wirklich notwendig gedruckt werden auch wenn eine höhere Anzahl nicht mehr kostet. Der Jugendring platziert als Vorbild Kennzeichnungslabels für klimaneutralen Druck auf seinen Druckprodukten.

    Auch Werbegeschenke, Give-Aways und ähnliche Artikel sollten auf Sinnhaftigkeit und Mehrwert geprüft und ökologisch produzierte Produkte bevorzugt werden. Auf klassische „Wegwerfprodukte“ aus Plastik sollte verzichtet werden. Institutionen oder Unternehmen, die regelmäßig Werbemittel zuschicken, die nicht relevant für euch sind, kann man darum bitten keine Werbung mehr zu zuschicken.

    Müssen es überhaupt Werbemittel sein, dann gibt es verschiedene „nachhaltige“ Werbemittel zum Beispiel bei memo.

    Versand

    Bei einem Postversand sollte geprüft werden, ob dieser wirklich notwendig ist oder ob Informationen auch digital zur Verfügung gestellt werden können. Wenn ein Postversand nötig ist, könnt ihr prüfen, ob in absehbarer Zeit weitere Materialien verschickt werden. Dann können eventuell mehrere Versendungen zusammengefasst und so zusätzliche Transportwege vermieden werden.

    Zum Versand werden meistens LKWs oder PKWs verwendet, bei weiteren Distanzen auch Flugzeuge. Dabei entsteht CO2-Ausstoß, welcher die Umwelt belastet und sich negativ auf das Klima auswirkt. Um diese negativen Konsequenzen zu umgehen, bieten viele Transportunternehmen mittlerweile klimaneutralen Versand an d. h. sie versuchen den CO2-Ausstoß zu vermeiden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. CO2-Emmissionen werden von Beginn an vermieden.
    2. CO2-Emmission werden nachträglich kompensiert.

    Die CO2-Emmission zu vermeiden, ist die bessere Möglichkeit. Was gar nicht erst entstanden ist, kann sich auch nicht schädlich auswirken. Um das zu erreichen, werden Pakete oder Briefe über längere Strecken mit dem Zug versandt und innerhalb von Städten mit Fahrrädern oder Elektrofahrzeugen mit Ökostrom transportiert.

    Eine Kompensierung von CO2-Emmissionen bedeutet, dass bereits ausgestoßene Klimagase nachträglich anderswo wieder ausgeglichen werden. So wird zum Beispiel an Klimaschutz- oder Wiederaufforstungsprojekte gespendet. Solche Spenden können zwar an anderer Stelle zu CO2-Einsparung sorgen, aber die bereits verursachten CO2-Emmissionen oder Umweltschäden verschwinden dadurch meist nicht vollständig. Viele Unternehmen nutzen eine Kombination aus beiden Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist für längere Strecken bisher nicht möglich.

    Freizeiten / Veranstaltungen

    Veranstaltungen und Freizeiten erfordern viel Planung und können auch möglichst umweltfreundlich gestaltet werden. Dazu könnt ihr alle in diesem Wiki zur Verfügung gestellten Informationen nutzen.

    Die DPSG hat bereits einen nützlichen Leitfaden und eine Checkliste erstellt. Diese findet ihr hier.

    Auch die KjG Köln hat sich Gedanken zu Umweltschutz auf Ferienfreizeiten gemacht. In ihrer Broschüre findet ihr Tipps wie ihr alle Bereiche der Fahrt nachhaltig planen könnt sowie Methoden und Spiele, um den Teilnehmenden Umweltbewusstsein näherzubringen.

    Finanzielle Förderung

    Wenn ihr als Gruppe oder Privatperson ein eigenes nachhaltiges Projekt oder eine Aktion ehrenamtlich planen und umsetzen möchtet, könnt ihr dafür finanzielle Förderung beantragen.

    Beim Eine-Welt-Beirat der Stadt Düsseldorf könnt ihr einen Antrag auf Förderung ehrenamtlicher entwicklungspolitischer Bildungs- und Informationsarbeit stellen. Informationen zu den Förderrichtlinien und in der Vergangenheit geförderte Projekte findet ihr hier.

    Auch das Umweltamt der Stadt Düsseldorf fördert kurzfristige als auch längerfristige Initiativen im Natur- und Umweltschutz. Weitere Informationen hier.

    Ausgleichszahlungen

    Wir alle hinterlassen einen CO2-Fußabdruck zum Beispiel durch Autofahrten, Stromverbrauch, Druckaufträge oder durch die Herstellung bzw. den Konsum eines bestimmten Produktes. Das oberste Ziel ist es, die dabei entstehenden Emissionen so weit wie möglich zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden. Die dann noch verbleibenden Emissionen können freiwillig kompensiert werden, d. h. die Emissionen werden ausgeglichen. Die Kompensation sollte jedoch nicht dazu genutzt werden, klimaschädliches Handeln zu rechtfertigen und das eigene Gewissen reinzuwaschen.

    Die verbleibenden Emissionen einer bestimmten Aktivität werden berechnet und diese Menge wird dann mit Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Ihr spendet also einen bestimmten Geldbetrag an ein Klimaschutzprojekt, welches eure Emissionsmenge wieder ausgleicht. Es ist wichtig Klimaschutzprojekte auszuwählen, die es ohne die Kompensation nicht geben würde. Diese Klimaschutzprojekte befassen sich häufig mit erneuerbaren Energien, der Verbesserung der Abfallentsorgung oder mit der Einbindung von CO2 zum Beispiel durch Aufforstung. Für die Kompensation gibt es viele verschiedene Anbieter. Entweder haben sie eigene Klimaschutzprojekte oder verkaufen Zertifikate von bereits existierenden Projekten. Außerdem bieten manche Reiseportale, Flug- oder Busgesellschaften oder Druckereien direkt beim Kauf eine CO2-Kompensation an und ein bestimmter Betrag wird zu dem Preis addiert (Quelle: Umweltbundesamt).

    Best of Jugendverbände

    In allen Düsseldorfer Jugendverbänden ist Nachhaltigkeit ein Thema. In diesem Abschnitt könnt ihr gute Beispiele, Ideen und Erfahrungen aus eurer Jugendverbandsarbeit einbringen und anderen zur Verfügung stellen.

     

    evangelische jugend düsseldorf
    Checkliste & Sammlung zu Themen und Links, wie Eure Einrichtung nachhaltiger werden kann.
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    Katholische junge Gemeinde | Diözesanverband Münster
    Erklärung und Tipps zum Nestlé-Boykott
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    DPSG
    Leitfaden zu Green Events in der DPSG / Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement
    Download

     

    DPSG
    Selbstanalyse  …und wie nachhaltig „pfadfinden“ wir?
    Download

     

    Kreisjugendring München-Stadt
    Nachhaltigkeitsbericht 2018
    Download

    Nachhaltigkeit und Corona

    In der Coronakrise gab es in den Medien Vergleiche zwischen der Coronakrise und der Klimakrise. Besteht durch die eine Krise eine Chance, die andere Krise besser zu bewältigen? Kann das Coronavirus sogar dafür sorgen, dass unser Handeln nachhaltiger wird?

    utopia.de hat 11 Dinge, die wir in der Corona-Krise über Nachhaltigkeit lernen können zusammengestellt.

     

     

    Checkliste für nachhaltiges Handeln

    Welche Handlungen haben einen guten oder schlechten Einfluss auf unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen? Wo können wir in unserem (Arbeits-)Alltag Dinge anders oder besser machen, die nicht viel aufwändiger oder viel mehr kosten? Was machen wir schon gut, was können wir noch besser machen?

    Kontakt

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