Diesmal nicht ganz so weit „weg von Zuhause“

Die Ferien stehen vor der Tür – ohne Zeltlager, Gruppenreisen & Co – aber mit viel Potential ganz besonders zu werden!

Ferienfreizeit „weg von Zuhause“ ist für viele Kinder und Jugendliche oft das Highlight des Jahres und dass die Maßnahmen in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden können ist ein großer Verlust. Aber gerade nach den letzten Wochen, in denen Kinder und Jugendliche die meiste Zeit „isoliert“ verbracht haben und wenig Kontakt zu Gleichaltrigen und Bezugspersonen außerhalb der eigenen Familie hatten, brauchen sie schöne und erholsame Ferien – und ihr könnt dabei helfen!

Ein Alternativprogramm vor Ort, unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen, kann eine außerörtliche Maßnahme natürlich nicht komplett ersetzen, aber mit Sicherheit Abwechslung bringen, ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln und vor allem für den nötigen Spaß sorgen. Die aktuelle Situation muss hierbei stetig neu bewertet werden und ihr müsst täglich neu überlegen, was unter welchen Bedingungen möglich ist.

Wir haben für euch Materialien, Tipps & Tricks, Spiele etc. zusammengestellt die euch unterstützen und eine Orientierung bieten sollen. Wir können die jeweilige Situation vor Ort nicht selbst bewerten aber zumindest versuchen, euch eine Idee dafür zu vermitteln, wie innerörtliche Ferienmaßnahmen in Düsseldorf gelingen können. Wir sind uns sicher, dass ihr kreative Lösungen findet, um ein alternatives Ferienprogramm auf die Beine zu stellen.

Macht das Beste aus der aktuellen Situation! Seid kreativ, aktiv und spontan – also so wie immer 😊. Danke, dass ihr euch auch in diesen besonderen Zeiten einsetzt!

Wenn ihr Fragen, Hinweise oder Sorgen habt, meldet euch gerne beim Jugendring und wir versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden.

Den kompletten Feriennotfallordner findet ihr hier zum Download:

Feriennotfallordner (pdf) herunterladen

Inhaltsverzeichnis

    Allgemeine Überlegungen

    • Bitte überprüft aufgrund der Dynamik der Pandemie regelmäßig, ob die Bestimmungen noch so zutreffen. Stellt euch innerlich darauf ein, dass sich Situationen und Anordnungen kurzfristig ändern können und sensibilisiert auch die Eltern dafür.
    • Wenn nötig, teilt die Teilnehmenden in feste Kleingruppen von bis zu 10 Personen ein (siehe Orientierungshilfe Hygiene) und achtet darauf, dass sich die Kleingruppen nicht durchmischen. Jede Kleingruppe sollte auch feste Bezugspersonen/Gruppenleiter*innen haben.
    • Macht euch im Vorhinein Gedanken zu Reinigungsvorgängen in den von euch genutzten Räumlichkeiten (alle entsprechenden Oberflächen, Tischplatten, Türklinken, usw. sorgfältig zu reinigen – wischen, nicht nur besprühen), Sanitäranlagen, Spielgegenständen, etc. Möglicherweise lässt sich auch klären, dass in der Woche eine Reinigungsfirma täglich kommt.
    • Ist ein entsprechender Vorrat an Reinigungsmitteln, Flüssigseife und Einwegpapierhandtüchern verfügbar?
    • Versucht möglichst viel Programm an der frischen Luft stattfinden zu lassen. Bewegung, Luft und Sonne sind gut für die Gesundheit und tun nach Wochen ohne Spielplatz und co. allen Kindern und Jugendlichen gut.
    • In diesem Sommer und Herbst wird es viele Angebote in der Stadt geben, die ihr in eure Programmplanung mit einbeziehen könnt. Versucht so gut es geht zu Netzwerken, die Angebote der Stadt, der Jugendverbände und Jugendfreizeiteinrichtungen zu verknüpfen.
    • Es bietet sich an, die Teilnehmenden folgende Dinge mitbringen zu lassen: Tagesrucksack mit Wasserflasche, Regenjacke, Sonnenhut, Sonnencreme und ggf. tagesabhängiges Material für das Programm. Dazu kommt obligatorisch der Mund-Nasen-Schutz (wenn ihr z.B. den ÖPNV nutzen wollt, in Situationen kommt, in denen ein Abstand nicht möglich ist oder Orte besucht, bei denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben ist). Die Betreuer*innen sollten jeweils ein paar Exemplare des Mund-Nasen-Schutzes als Reserve für die Kinder dabeihaben. Bestenfalls hat die Leitung immer auch ein Handdesinfektionsmittel dabei.

    Orientierungshilfe Hygiene

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW regelt über die jeweils gültige Fassung der Coronaschutzverordnung NRW die Zulässigkeit und die Rahmenbedingungen der Pandemiebekämpfung. Auf den Internetseiten des MAGS NRW sind die jeweils aktuellen Regelungen zu finden (https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie). Zu der Verordnung gibt es Anlagen, in denen die Hygienestandards beschrieben sind. Beides – Verordnung und Anlagen – werden je nach Stand der Entwicklung der Pandemie fortgeschrieben und jeweils aktualisiert. Die aktuelle CoronaSchVO in der ab dem 16. Juni 2020 gültigen Fassung gilt bis einschließlich 01.07.2020.

    Die beiden Landesjugendämter von LWL und LVR, die landeszentralen Träger des Arbeitskreises G5 (Landesjugendring NRW, Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW, Arbeitsgemeinschaft offene Türen NRW, Paritätisches Jugendwerk NRW und Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW) sowie das MKFFI überarbeiten jeden Freitag ihre „FAQs zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Jugendförderung“ und veröffentlichen sie in den Tagen danach. Hier findet ihr die Antworten auf die wichtigsten und auch ganz praktischen Fragen zur Jugendarbeit. Die aktuelle Version findet ihr auch immer auf der Homepage des Landesjugendrings NRW https://www.ljr-nrw.de/corona-faq.

    Solltet ihr in eurer Ferienmaßnahme einen Fall von Covid19 haben, wendet euch bitte an die Corona-Hotline der Stadt. Dort bekommt ihr einen Kontakt mit dem Gesundheitsamt vermittelt. Das Gesundheitsamt muss dann entscheiden, wie und ob die Maßnahme fortgesetzt werden kann.

    Infotelefon für Tests und allgemeine Fragen: 0211 89-96090

    Täglich: 5 bis 22 Uhr

    Good-to-know für innerörtliche Ferienmaßnahmen in Düsseldorf

    Bezugsgruppen:

    • In festen Angebotsformen (feste Teilnehmende in Ferienangeboten, Ferienreisen, Stadtranderholungen oder Tagesausflügen) können Gruppen ab 15 Personen in feste Bezugsgruppen eingeteilt werden
    • Innerhalb der Bezugsgruppen gelten keine Abstandsregelungen.
    • Für Kontakte zwischen unterschiedlichen Bezugsgruppen gelten die Abstandsregelungen oder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
    • Die Teamer*innen/Mitarbeiter*innen sind in die 10er Regel inbegriffen.
    • Im Fall von Kontakten zwischen den Bezugsgruppen, hier durch Mitarbeiter*innen, gelten die Abstandsregelungen oder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Hygiene- und Infektionsstandards sollten eingehalten werden.
    • Die Bezugsgruppe gilt mindestens für den jeweiligen Tag, an dem das Angebot stattfindet – bei längeren Ferienfreizeiten oder Fahrten für die Gesamtdauer der Maßnahme.

    Informieren:

    • Die Erziehungsberechtigten sowie die Kinder und Jugendlichen sind vor der Maßnahme umfassend über die zu beachtenden Infektionsschutzvorgaben zu informieren.
    • Aushang zu Zugangs- und Verhaltensregeln für die Einrichtung/das Angebot/die Gruppenstunde im Außen- und Innenbereich.
    • Einlass nur nach Erläuterung der Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln durch Mitarbeitende/Gruppenleitungen.

    Anerkennung von Regeln

    • An den Veranstaltungen dürfen nur Kinder und Jugendliche teilnehmen,bei denen sich die Erziehungsberechtigten vorab mit der Beachtung der nachfolgenden Regelungen einverstanden erklärt haben.
    • Einlass nur bei Zustimmung der Kinder und Jugendlichen, sich an die geltenden Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln zu halten.
    • Teilnehmende, die die Regeln nicht beachten, sind von der Veranstaltung auszuschließen.
    • Regelmäßige Erinnerung und Vorleben der Regeln durch Mitarbeitende/Gruppenleitungen.

    Zutritt

    • Kein Zutritt für Personen, die nicht zu dem Angebot angemeldet sind.
    • Sollten Teilnehmende oder Betreuer*innen zu einer Risikogruppe gehören sollten sie dies im Vorhinein mitteilen.
    • Einlass nur nach Handdesinfektion/Hände waschen (unter Anleitung).

    Erkrankte Teilnehmende

    • Kranke Kinder oder Kinder mit Symptomen von Atemwegserkrankungen sind auszuschließen. Von daher gilt, Erziehungsberechtigte sind entsprechend zu informieren und bei „krank wirkenden Kindern“ müssen diese nach Hause geschickt werden oder besser noch abgeholt werden. In jedem Fall ist sicher zu stellen, dass dadurch die Aufsichtspflicht nicht verletzt wird.
    • Dies gilt für die Teilnehmenden ebenso wie für Betreuer*innen.
    • Eine Meldepflicht haben Ärzte und medizinisches Personal, die eindeutige Diagnosen stellen können. Wenn es einem Kind nicht gut geht, muss das nicht unbedingt Corona sein. Wenn Kinder aber krank wirken oder stärkere Symptome von Erkältung, Fieber oder Durchfall haben, sollten diese auf jeden Fall nach Hause geschickt werden.

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    Maskenpflicht

    • Innerhalb von Bezugsgruppen gilt keine Maskenpflicht.
    • Wenn sich die Gruppe im Öffentlichen Raum bewegt (ÖPNV,Geschäfte o.ä.) gelten die dortigen Bestimmungen.
    • Wenn der Abstand von 1,5m in der Öffentlichkeit nicht eingehalten
    • werden kann, sollte ein Mund-Nasen-Schutz angelegt werden, bzw. für den Zeitraum, in dem die Abstandsregelungen nicht gewährleistet werden können, getragen werden.
    • Erziehungsberechtigte die ihre Kinder bringen, müssen in diesen Situationen ebenfalls eine Nasen-Mund-Bedeckung tragen.

    Sport & Programm

    • In der Bezugsgruppe sind Kontaktsportarten im Freien und in geschlossenen Räumen gestattet. Kontaktsport zwischen Bezugsgruppen sind im Freien nur mit bis zu 30 Personen zulässig, wobei die Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein muss.
    • Ausschlaggebend ist die Kontakt- und Atmungsintensität. „Draußen Aktivitäten“ sind grundsätzlich geeignet (Parcours, Slackline, Torwand, Lauftreff, Tischtennis usw.).
    • Fußball ist im Freien mit bis zu maximal 30 Personen und in geschlossen Räumen mit bis zu 10 Personen erlaubt.
    • Billard, Darts und Tischfußball sind erlaubt. Grundsätzlich müssen außerhalb der Bezugsgruppe die Abstandsregelungen eingehalten werden (1,5m), ansonsten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Spielgeräte sollten regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.
    • Für alle sportlichen Aktivitäten und vergleichbare Bewegungsaktivitäten gelten die Regelungen des § 9 CoronaSchVO. Aktivitäten mit direktem Körperkontakt sollten auf ein Minimum beschränkt werden.
    • Auch in den Bezugsgruppen sollten Angebote und Aktivitäten bevorzugt werden, die den vorgegebenen Sicherheitsabstand erfüllen und kontrollierbar machen; ggf. nach Möglichkeit vor Ort Angebote in den Außenbereich verlagern.

    Zusammentreffen mit anderen Gruppen/Personenkreisen:

    • Programm und Abläufe sind so zu gestalten, dass der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmenden, die nicht zu einer festen Bezugsgruppe gehören, möglichst umfassend eingehalten werden kann.
    • Hierzu sind insbesondere:
      • Essenszeiten und „Anreisezeiten“ zu entzerren und eine zeitversetze Nutzung der Speiseräume vorzusehen.
      • „Verkehrsflächen“ auf dem Veranstaltungsgelände so zu gestalten, dass sie unter Einhaltung des Mindestabstands genutzt werden können.
      • Gemeinsame Programmpunkte so zu gestalten, dass zwischen verschiedenen „festen Bezugsgruppen“ der Mindestabstand eingehalten wird.
      • Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen so zu gestalten, dass zwischen unterschiedlichen festen Bezugsgruppen die Einhaltung des Mindestabstandes gewährleistet ist.
    • Soweit der Mindestabstand aufgrund räumlicher Verhältnisse oder zwingender programmbedingter Abläufe nicht eingehalten werden kann, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorzugeben. Hierzu haben die Teilnehmenden grundsätzlich einen Mund-Nasen-Schutz mitzuführen. Der Veranstalter hat die Teilnehmenden in die Nutzung einzuweisen und sie dabei zu unterstützen sowie einen ausreichenden Ersatz an Mund-Nasen-Schutz vorzuhalten.
    • Vermischung von Gruppen ist zu vermeiden, um Kontaktketten überschaubar zu halten.

    Raumgröße:

    • Die Raumgröße sollte den erforderlichen Mindestabstand zwischen Teilnehmenden im Fall von unvorhergesehen Situationen gewährleisten.
    • Möglichst große Räume nutzen, Schließung von schlecht einsehbaren Räumen, enge Flure im Blick behalten und mit Markierungen versehen
    • Inventar/Möbel entsprechend weitläufig verteilen.
    • Abstandsmarkierungen auf dem Boden der Räumlichkeiten, in denen sich Personen über die Bezugsgruppe hinaus aufhalten, zur Orientierung, wie groß ein Abstand von 1,5 m ist.

    Hygiene

    • Bei der Durchführung von Angeboten und dem Betrieb der Einrichtungen sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sicherzustellen. Unabhängig von der aktuellen Gefährdungslage hat das Landeszentrum für Gesundheit NRW ein Muster für Hygiene-Rahmenpläne für Kinder- und Jugendeinrichtungen erstellt: Für Getränke und Speisen gelten die jeweils aktuellen Regelungen wie für die Gastronomie, die der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur CoronaSchVO NRW zu entnehmen sind: https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie.
    • Möglichkeiten zum Händewaschen mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern innerhalb des Gebäudes; regelmäßige Erinnerung der Kinder und Jugendlichen an regelmäßiges und richtiges Händewaschen.
    • Berücksichtigung der Hust- und Niesetikette.
    • Regelmäßiges Lüften der Räumlichkeiten (je nach Raumgröße, mind. aber einmal stündlich stoßweise).
    • Regelmäßige Reinigung von Materialien, Geräten und Spielen mit fettlösendem Haushaltsreiniger oder Desinfektionsmittel durch die Mitarbeitenden/Gruppenleitungen.
    • Reinigung der Räumlichkeiten nach jeder Nutzung, inkl. Entleerung der Mülleimer und Desinfektion der Handkontaktflächen (Türklinken, Tische, Stühle, etc.).

    Transport

    • Laut derzeit gültiger Coronaschutzverordnung sind Reisebusreisen gemäß § 15 Abs. 4 erlaubt. Hygiene- und Infektionsstandards sind zu beachten.
    • Wichtig: Mund-Nasen-Schutz mindestens beim Ein- und Aussteigen und eine Belehrung vor Fahrtbeginn.
    • Fahrten in privaten PKWs sind wie die Vorgaben zu Fahrten mit Reisebusunternehmen und (Klein-)bussen zu handhaben. Für den Personenkraftverkehr haben die derzeit im Rahmen des Kontaktverbotes gültigen Abstandsregeln und Personengruppen auch im Auto Bestand. Im Fall von Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche mit mehr als 15 Personen sollte möglichst schon bei der Anreise die Bezugsgruppenregelung berücksichtigt werden.
    • ÖPNV sollte bevorzugt werden und der kürzeste Weg gewählt werden.

    Verpflegung

    • Die Kinder können im Ferienprogramm auch verpflegt werden. Sowohl ein Catering als auch das Kochen vor Ort sind möglich (wenn die Bedingungen in der Einrichtung es zulassen). Das Grillen ist auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ab 15. Juni wieder möglich.
    • Die allgemeinen Hygienebestimmungen zur Zubereitung von Speisen sind nach wie vor anzuwenden.
    • Für die Ausgabe des Essens wird auf die Hygiene- und Infektionsstandards (I, Nr. 9 und X Nr. 6a) verwiesen.
    • Essenszeiten und „Anreisezeiten“ sind zu entzerren und eine zeitversetze Nutzung der Speiseräume (Zelte) vorzusehen Die Essenseinnahme soll auch in den Bezugsgruppen erfolgen.

    Dokumentationspflicht

    • Bei der Durchführung von Angeboten und dem Betrieb der Einrichtungen sind grundsätzlich die in §2a der CoronaSchVO benannte Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen zu berücksichtigen.
    • Zwingend erforderlich ist demnach Name, Anschrift und Telefonnummer der Personen.
    • Ergänzende Informationen müssen nach Erlass des MKFFI vom 28.05.2020 erhoben werden, wenn es sich um offene Angebote handelt (bspw. Verweildauer, Ankunftszeit und Zeitpunkt des Verlassens von Teilnehmenden, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen).
    • Sicherung der Transparenz und Information zur aktuellen Sachlage der Zielgruppe und Eltern über die Öffentlichkeitsarbeit (örtliche Presse,Social Media, Aushänge)

    Quellen (Stand 18. Juni 2020):

    Anwendung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) des MAGS vom 15.06.2020

    Auszug aus der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur CoronaSchVO NRW in der ab 16.06.2020 gültigen Fassung

    FAQ zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Jugendförderung – 4. Fortschreibung, Stand: 16. Juni 2020

    https://www.bistum-muenster.de/fileadmin/user_upload/Website/Downloads/Seelsorge-Glaube/Unsere-Angebote-fuer/Junge-Menschen/2020/2020-05-29-FFIE-Orientierungshilfe-Hygiene.pdf

    Spiele auf Abstand

    Außergewöhnliche Situationen benötigen außergewöhnliche Lösungen, das trifft auch auf die Auswahl von Spielen in Zeiten von Abstands- und Hygieneregeln zu. Wie gut, dass die Menschen, die auf unterschiedlichen Ebenen in der Jugendarbeit aktiv sind, von jeher voll von Kreativität und Ideen sind. Viele Spiele, die ihr vorher gespielt habt, lassen sich mit ein paar Änderungen auch weiterhin spielen. Auch ein Blick in die Klassikerkiste lohnt sich, so kann man zum Beispiel das alte Gummitwist (mind. 5 m, besser mehr) aus der Schublade kramen oder den Kästchenhüpfspielen wieder eine Chance geben.

    Wir haben für euch einen Beispielplan zusammengestellt und im Notfallordner findet ihr noch viele weitere Spielideen:

    Reporterspiel

    Teilt den Mitspieler*innen mit, dass sie aufeinander achten sollen und den Abstand zueinander einhalten.

    So geht’s: Die Gesamtgruppe wird in zwei Kleingruppen aufgeteilt. Die Hälfte der Spieler*innen sind Reporter*innen, die andere Hälfte sind VIPs. Während sich alle frei im Raum bewegen, dürfen die Reporter*innen den VIPs beliebig viele Fragen stellen, deren Antworten sie notieren. Nach etwa zehn Minuten wird jede*r VIP von allen Reportern*innen zusammen anhand der Informationen, die sie gesammelt haben, vorgestellt. Danach werden die Rollen getauscht.


    Der Vorhang fällt

    So geht’s: Zwei Gruppen treten gegeneinander an. In der Mitte wird eine Decke oder ein großes, undurchsichtiges Tuch hochgehalten, so dass sich die Gruppen nicht sehen können. Rechts und links hinter der Decke stehen sich zwei Stühle gegenüber. Jeweils ein*e Freiwillige*r aus jeder Gruppe setzt sich auf den Stuhl.
    Die Spielleitung zählt langsam bis drei. Bei „drei“ fällt der Vorhang. Die beiden, die sich anschauen, müssen schnell den Namen des anderen sagen. Wer ihn zuerst sagt, bekommt einen Punkt. Der Vorhang wird wieder hochgehalten, eine neue Runde beginnt und zwei neue Freiwillige besetzen die Stühle.


    Namensbällchen

    So geht’s: Jede*r Mitspieler*in erhält einen Plastikbecher (z.B. Ikea). Die Aufgabe besteht nun darin, dass ein Tischtennisball die Runde macht, er muss einmal auf dem Boden aufschlagen und muss dann von einem*einer Mitspieler*in mit dem Becher aufgefangen werden. Der*die Werfer*in nennt den eigenen und den Namen der Person der er*sie den Ball zuwirft, jede Person muss einmal angespielt werden. Nach der ersten Runde wird die Zeit gestoppt und muss in der nächsten Runde getoppt werden.


    Insektendosen

    https://www.geo.de/geolino/basteln/21688-rtkl-bunte-nisthilfen-wir-bauen-insekten-dosen


    Samenbomben

    https://www.geo.de/geolino/basteln/19387-rtkl-seedbombs-so-macht-ihr-samenbomben-selbst


    Bügelbilder

    https://www.geo.de/geolino/basteln/19484-rtkl-buegelbilder-bitte-ausbuegeln


    Holz-Mandala

    https://www.geo.de/geolino/basteln/15618-rtkl-basteln-mit-holz-so-baut-ihr-ein-holz-mandala


    Gute-Nacht-Geschichten

    https://www.familie.de/kleinkind/maerchen/gute__nacht__geschichten


    Bewegungsspiele

    Im Ordner


    Fotosafari

    So geht’s: Die Mitspieler*innen erhalten in Kleingruppen eine Liste mit Aufgaben, für die sie 60 – 120 Minuten Zeit bekommen. Bei allen Aufgaben müssen die Gruppen als Beweis ein entsprechendes Foto mit dem Smartphone machen. Die Gruppe, die die meisten Aufgaben erledigt, gewinnt das Spiel. Passende Aufgaben können beispielsweise sein:

    • Ein Baum ohne Blätter
    • Etwas das mit A beginnt
    • Ein Ortsschild
    • Zwei Mitspieler*innen springen in die Luft
    • Der*die Mitspieler*in mit der längsten Zunge
    • Das lustigste Ding, das ihr findet
    • Ein Hund/Katze/Maus
    • Ein langer Bürgersteig ohne Leute
    • Ein*e Mitspieler*in macht einen Sandengel im Sandkasten
    • Ein Regenbogen in einem Fenster
    • Winkt zum Abschied

    (Quell: Die 50 besten Stadtspiele, Daniel Seiler)


    Digitaler Spieleabend

    https://jugendring-duesseldorf.de/themen/bildungsarbeit/digitale-jugendarbeit


    Strandolympiade

    So geht’s: Die Mitspieler*innen treten einzeln oder in Gruppen gegeneinander an:

    • Wettrennen: entweder am Strand entlang oder im knietiefen Wasser.
    • Weitsprung
    • Weitwurf: ein Weitwurf mit einem am Strand liegenden Stein.
    • Hindernislauf: Einen Hindernislauf am Strand, im Wasser, angrenzendes Strandgelände durchführen.
    • Flippen: kleine Steinchen auf dem Wasser flippen lassen.
    • Sandburgenwettbewerb: Wer baut die Schönste Burg?
    • Floßbau: Wer baut aus vorgegebenen Materialien ein Floß, das schwimmt

    Für die Teilnahme an der Strandolympiade gibt es eine Urkunde oder ein Eis.


    Eisschollen-Sprung

    So geht’s: Die Spielleitung malt verschieden große Eisschollen auf den Asphalt. Die Eisschollen sind unterschiedlich weit voneinander entfernt und bieten jeweils für nur eine*n Mitspieler*in Platz. Die Spielleitung malt zudem auf einer Seite eine lange Linie als Start und an der gegenüberliegenden Seite ebenfalls eine Linie für das Ziel. Die beiden Linien entsprechen zwei Küsten.

    Die Mitspieler*innen sind Pinguine und müssen nacheinander versuchen, von einer Küste zur anderen zu hüpfen, ohne neben eine Eisscholle zu springen. Springt ein Pinguin doch neben eine Eisscholle, muss er zum Start zurück und es erneut probieren. Die Spielleitung stoppt die Zeit. Der*die schnellste Mitspieler*in gewinnt das Spiel. In weiteren Runden werden immer mehr Eisschollen gestrichen, sodass die Strecke schwerer zu überwinden ist. (Quelle: Die 50 besten Stadtspiele, Daniel Seiler)


    Fotokunst

    So geht’s: Nach Lust und Laune werden verschiedene Sachen auf den Boden gemalt, anschließend stellen oder legen sich die Spieler*innen so hin, dass sich daraus ein witziges Foto mit optischer Täuschung schießen lässt. Zum Beispiel: Einen bunten Blumenstrauß, den sie halten können. Ein farbiger Luftballon, den sie in die Luft halten. Ein Ball, auf dem sie balancieren. Ein Haus, über welches sie fliegen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! (Quelle: https://www.dieangelones.ch/strassenkreide-spiele-spass-und-street-art)


    Rechenkünstler

    So geht’s: Die Mitspieler*innen malen auf dem Asphalt gemeinsam Felder aus, die mit den Zahlen 1 bis 10 gekennzeichnet sind. Je größer die Zahl, umso kleiner das Feld. Im Anschluss stellen sich die Spieler*innen an einer Linie auf, die etwas drei bis vier Meter entfernt ist, und erhalten von der Spielleitung kleine Steine. Jeder Mitspieler hält dabei Steine in einer eigenen Farbe, so dass die Steine unterschieden werden können. Je nach Alter stellt die Spielleitung der Gruppe nun Rechenaufgaben. Die Spieler lösen die Aufgabe im Kopf und müssen anschließend ihre Steine so auf die Felder werfen, dass die Summe der Felder, in denen Steine des*der jeweiligen Spieler*innen liegen, gleich der Lösung entsprechen. Welche*r Spieler*in hat richtig gerechnet und die passenden Felder getroffen?

    (Quelle: https://www.jugendleiter-blog.de/2018/10/11/10-spiele-mit-strassenmalkreide)


    Straßen-Dart mit Steinen
    So geht’s:
    Auf den Boden wird eine Zielscheibe (groß!) gemalt. Für jeden Kreis wird eine Punktzahl vereinbart und ebenfalls mit Kreide notiert. Jede*r Mitspieler*in bekommt drei (flache) Steine und versucht, aus einer Entfernung von ca. drei Metern seine Wurfsteine möglichst mittig zu platzieren. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

    (Quelle: https://www.familie.de/kleinkind/die-schoensten-strassenspiele)

    (Neu) im Verleih

    Für den Verleih, meldet Euch bei uns! Weitere Verleihmaterialien findet ihr hier.


    NEU MyMinigolf-Set „Pro“, Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung: Das MyMinigolf-Set „Pro“ bringt alles mit, was ihr für eine Partie Minigolf benötigen. Die flexiblen Hindernisse sind schnell aufgebaut und können immer wieder neu kombiniert werden.

    • Komplett-Set mit Hindernissen, 4 Schlägern, Bällen, Punktblock und Tasche
    • Indoor Minigolf oder Outdoor Minigolf – Das Set für jeden ebenen Untergrund
    • Variabel: Baut immer wieder andere Kombinationen auf
    • Für Garten, Wohnzimmer, Park, Jugendzentrum, Schule, Kindergarten etc.

    Kaution 50,00 Euro


    NEU Bingotrommel – Tischspiel

    Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung:

    Der Spielspaß für alle Generationen!
    Ob Spielenachmittag, Ferienfreizeit oder Vereinsfeier, ob Klassenzimmer, Gruppenraum oder Gemeindesaal – Bingo könnt ihr immer und überall spielen:

    Zum Paket gehören:

    • Bingo-Maschine mit Handkurbel, ø Trommel 16 cm
    • 75 Bingo-Kugeln aus Holz, ø 2,5-3 cm
    • 24 Spielkarten mit Zahlen
    • 150 Holzplättchen zum Zahlen markieren
    • Hochwertiges Spielbrett aus Holz, ca. 17×44 cm

    Kaution: 25€


    NEU NINJA LINE Intro

    Verfügbare Anzahl: 1

     

    Beschreibung:

    Trainieren wie ein Ninja. Einsteiger und Fortgeschrittene fördern mit diesen patentierten NINJA LINEs sowie den jeweils sieben Hindernissen zum Einhängen ihre Koordination, Gleichgewicht und Stärke. Ob drinnen oder draußen – diese vielseitigen Trainingsgeräte verwenden Sie (fast) überall. Die NINJA LINEs spannen Sie einfach zwischen zwei stabile Pfosten oder gesunde Bäume. Die beiliegenden Hindernisse haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sind mit Stahldreieck-Sicherheitshaken ausgestattet. Dank praktischer Aufbewahrungstasche transportieren Sie die Ausrüstungen schnell an den gewünschten Ort.
    Belastbar bis max. 113 kg.

    Kaution

    25 €


    NEU Balltransport

    Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung:

    Die Mehrzahl der Teilnehmer legt Augenbinden an (die Schwierigkeit des Lernprojektes nimmt ab, je weniger der Akteure die Augen verbunden haben). Die „Blinden“ erhalten den Arbeitsauftrag, einen auf einem Metallring platzierten Ball vom Start- zum Zielsockel zu transportieren und darauf abzulegen, ohne ihn dabei fallen zu lassen. Kreisförmig stehend steuern sie den Ring in ihrer Mitte mit Hilfe von Schnüren; dabei sollte der Trainer darauf achten, dass diese am Ende angefasst und nicht verkürzt werden. Aufgabe der „Sehenden“ ist es, die Bewegungen der „Blinden“ zu koordinieren und den Gesamtablauf zu steuern, damit der Ball das Ziel erreicht. Berührungen sind nicht erlaubt. Durch die freie Aufstellbarkeit der Start- und Zielsockel kann der Schwierigkeitsgrad individuell angepasst werden (zum Beispiel durch Aufstellung im Gelände oder in unterschiedlicher Höhe). Entsprechend der Teilnehmerzahl können Sie einzelne Schnüre abnehmen. Wenn Sie das Projekt im Freien durchführen und die Spannung erhöhen möchten, dann verwenden Sie statt des Balls doch einfach mal ein rohes Ei!

    Kaution: 25 €


    NEU Tower of Power

    Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung:

    In einem abgegrenzten Bereich werden 8 Bauteile senkrecht stehend auf dem Boden verteilt. Jeder Teilnehmer greift ein Seilende (oder mehr, je nach Zahl der Akteure; bei Bedarf können auch einzelne Seile entfernt werden). Aufgabe ist es, gemeinsam den an den Seilen befestigten Kran zu steuern und damit die Bauteile aufeinander zu stellen, um so einen Turm zu bauen. Dabei gilt stets die Vorgabe, dass die Bauteile von den Teilnehmern mit keinem Körperteil berührt werden dürfen. Dies ist eine wackelige Angelegenheit. Die Konstruktionsweise der Bauteile erlaubt kein hektisches und unkoordiniertes Vorgehen. Die Aufgabe ist also nur durch genaue Absprache und organisiertes, gemeinsames Handeln der Gruppe lösbar.

    Kaution: 50 €


    NEU Street Racket-Set

    Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung:

    Einfach mit der Kreide ein Spielfeld aufzeichnen und schon kann das Spiel beginnen. Dank des Beutels verstauen Sie die Spielutensilien schnell und einfach und für das nächste Spiel ist alles wieder griffbereit. Für jede Altersgruppe geeignet.
    Altersempfehlung: ab 6 Jahren

    Inhalt:
    2 Holz-Schläger
    2 Bälle
    1 Tragebeutel
    3 Kreiden
    1 Spielanleitung

    Kaution: 25€


    NEU Kubb

    Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung:

    Das Original Wikinger-Schach ist ein Outdoor-Geschicklichkeitsspiel mit großem Spaßfaktor: Schafft ihr es, alle gegnerischen Knechte und schließlich den König umzuwerfen, bevor es eure Mitspieler tun?

    Kaution: 25,00 Euro


    NEU Bamboleo

    Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung:

    Geschick und ein hohes Maß an Konzentration brauchen 2 bis 6 Spieler, um der Schwerkraft hier ein Schnippchen zu schlagen. Auf dem Holzsockel tariert die Korkkugel die Holzplatte aus. Auf dieser Platte liegen etwa 25 Holzteile von unterschiedlicher Form und Gewicht. Jetzt wird es spannend: Nach und nach nehmen die Spieler die Holzteile von der Platte, wobei diese aber das Gleichgewicht halten muss.
    Für 2 – 6 Spieler. Spieldauer: ca. 20 Minuten

    Kaution: 25 €


    NEU Spikeball Pro Kit

    Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung:

    Spikeball ist das Trendspiel für Sportplatz, Halle und Pausenhof. Egal ob für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – das Spikeball-Spiel lässt sich schnell erlernen und bereitet von Anfang an riesigen Spaß.

    Kaution

    25€


    NEU Mölkky

    Verfügbare Anzahl: 1

    Beschreibung:

    Mölkky ist der neue Trend aus dem TV. Das kultige „Wikinger-Kegeln“ aus Finnland erfordert Wurfgeschick, Taktik und Glück und eignet sich für alle Altersklassen. Ein riesen Spaß für die ganze Familie – vom Kindergartenkind bis zu den Großeltern!

    Kaution: 25€