Kinder und Jugendliche feiern Projekt-Abschluss mit Re-Check
Gut ein Jahr nach dem Start von „Jugend checkt Düsseldorf“ im Stadtbezirk 6 haben wir gemeinsam mit den beteiligten Kinder- und Jugendgruppen Bilanz gezogen. Beim sogenannten „Re-Check“ blickten die Teilnehmenden auf ihre Anliegen zurück: Was wurde etwa aus dem Wunsch nach einem Zebrastreifen nahe der Schule? Wie sieht es mit mehr Trinkbrunnen in Grünflächen oder neuen Spielmöglichkeiten aus? Bei einem Gallery Walk konnten die Kinder und Jugendlichen die Rückmeldungen zu ihren Anliegen an mehreren Stellwänden entdecken, Fragen stellen und mit anderen ins Gespräch kommen. Dabei wurde deutlich: Nicht alles kann umgesetzt werden. Doch auch das gehört zu demokratischen Prozessen – und damit zu Beteiligung.
Umso wichtiger ist, dass die jungen Menschen erlebt haben, dass ihre Anliegen ernst genommen, geprüft und beantwortet wurden. So hatten Teilnehmende aus dem Jugendclub Ammerweg Ideen zur Verbesserung des Spielangebots am Spielplatz Cloppenburger Weg eingebracht – unter anderem den Wunsch nach einer weiteren Tischtennisplatte. Das Gartenamt erklärte dazu, dass der vorgesehene Jugendbereich bereits vollständig ausgeschöpft sei. Zusätzlich versiegelte Fläche würde Raum zum freien Bewegen einschränken. Das Anliegen ließ sich also nicht umsetzen, aber am Ende erhielten die Jugendlichen eine nachvollziehbare Rückmeldung.
Gleichzeitig gab es auch viele positive Entwicklungen und konkrete Fortschritte: Mehrere Geschwindigkeitsanzeigetafeln wurden aufgestellt, Hinweise auf unsichere Orte und Falschparkende an das Ordnungsamt weitergegeben sowie öffentliche Beleuchtung überprüft. Außerdem wurde das Spiel- und Fahrzeugangebot in Schulen und Einrichtungen erweitert – etwa durch neue Dreiräder oder Gokarts.
Das war natürlich auch ein Anlass zum Feiern: Bei der Abschlussveranstaltung von „Jugend checkt Düsseldorf“ gab es Pizza, Kekse, Eis und Getränke sowie verschiedene Spielangebote. Mit Polaroid-Kameras konnten die Teilnehmenden Erinnerungsfotos machen. Die Kinder und Jugendlichen können stolz auf ihr Engagement zurückblicken.
Die bisherigen Ergebnisse haben wir in einer Dokumentation zusammengefasst. Die Broschüre ist thematisch sortiert und enthält ergänzende Informationen, zum Beispiel kurze Erklärungen zu Fachämtern, zur Bezirksvertretung oder zu Begriffen wie „Lichtverschmutzung“, welche oft im Zusammenhang mit Wünschen zu mehr Beleuchtung genannt wird.
Die Broschüre bildet den Stand von April 2026 ab. Sofern sich im Nachhinein noch weitere Entwicklungen ergeben, veröffentlichen wir die entsprechenden Informationen über die digitale Karte, die ihr weiter unten sehen könnt.
Unser besonderer Dank gilt den beteiligten Kindern und Jugendlichen, die ihre Erfahrungen, Ideen und Perspektiven eingebracht haben. Ebenso bedanken wir uns bei den Fachkräften aus Schulen und Einrichtungen, den Mitgliedern der Bezirksvertretung, der Bezirksverwaltungsstelle sowie den Mitarbeitenden der Fachämter für ihre Unterstützung und Begleitung des Projekts.












