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Besuch der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang | Handlungsspielräume zur Zeit des Nationalsozialismus

12. März | 9:00 - 19:00

Kostenlos

Ohne die aktive Mitarbeit, aber auch ohne das Zuschauen oder Wegschauen vieler Menschen wäre das nationalsozialistische System nicht funktionsfähig und seine Verbrechen nicht möglich gewesen. Bei zwei Veranstaltungen setzen wir uns intensiv mit Täter*innenschaft im Nationalsozialismus auseinander. Wie wurden gewöhnliche Menschen zu Täter*innen, Mitläufer*innen und Zuschauer*innen der nationalsozialistischen Verbrechen? Welche Überzeugungen und Motive beeinflussten sie in ihrem Handeln? Welche Entscheidungsspielräume hatten sie?


 

Veranstaltung 2: Besuch der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang

Die 1. Veranstaltung findest du (hier).

Die sogenannte NS-Ordensburg Vogelsang in der Eifel war in der NS-Zeit Ausbildungsort für den politischen Führungsnachwuchs der NSDAP. Hunderte dieser „Ordensburgmänner“ wurden während des Zweiten Weltkriegs zu (Mit-) Tätern an den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen. Waren sie dazu vorbestimmt oder konnten sie auch „nein“ sagen? Bei unserem Besuch in der Gedenkstätte beschäftigen wir uns mit der individuellen Verantwortung und den Handlungsoptionen der jungen Männer. Gleichzeitig stellen wir Fragen an die Gegenwart: Wie erinnern wir heute an deutsche Täter*innenschaft? Und vor allem: Lassen sich Lehren aus der Vergangenheit ziehen?

Sa, 12.3.2022, 9 – 19 Uhr | Abfahrtsort in Düsseldorf und weitere Informationen zur Fahrt werden noch bekannt gegeben | Teilnahme kostenlos | Anmeldung bis zum 1.3.2022 an katharina.schunck(at)jugendring-duesseldorf.de oder tim.noetzel(at)bdkjdus.de.

Details

Datum:
12. März
Zeit:
9:00 - 19:00
Eintritt:
Kostenlos